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Reisegenuss

Sie schwenken drei Farben und
Hinterlassen Hass und Blut,
Als Grund nennen sie aus Wut,
Ihnen werde es „zu bunt“,

Ich weiß ja nicht, ob ihr es wisst,
Aber seht ihr Rassisten denn nicht,
Wie diese Flagge, die ihr hisst,
Eu’rer Eintönigkeit widerspricht?

Das hört sich sehr nervös an,
Nicht, dass erst ich es ahne,
Doch der dunkle Teil der Fahne,
– er scheint sich zu vergrößern:

Brennende Flüchtlingsheime,
Blutende Personen,
Böse Farben entspring‘ alleine
Genau solchen Aktionen,

Ihr seid „das Volk“!
Doch was ist ein Volk wert?
Auf der Suche nach jemandem,
Der es mir erklärt,

Der Wert vom Volk, ich sag’s ungeniert,
Wird ganz bestimmt,
Dadurch bestimmt,
Wie es alte Fehler korrigiert,

Oder auch vermeidet,
Doch man fragt sich, was ist los?
Zurück ist der Faschismus,
Und der, der drunter leidet,

Euch ist wohl was entgangen,
Und es sei ganz egal wo:
Wer dem Tod ganz knapp entfloh,
Der wird anders empfangen,

Sie haben den Krieg überlebt,
Bomben, durch die die Erde bebt,
Erhofft ihr allen Ernstes euch,
Dass Rumgegröle sie verscheucht?

Eines sei ungelogen;
Dem grauen Regen hier im Land
Folgt ganz natürlich wohlbekannt,
Der breite bunte Bogen.