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	<title>M.A.H.D.I.-e.V.</title>
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	<description>Muslime Aller Herkünfte Deutscher Identität</description>
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		<title>Medien: Roma und Sinti-sizer</title>
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		<pubDate>Tue, 01 May 2012 08:12:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mahdiev</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[&#160; Sie sind „arm“, „arbeitsscheu“, „ungebildet“, „umherziehend“, sie „klauen“, sind auch sonst „kriminell“, „betteln“, „machen Dreck“, und „sind gekommen, um zu bleiben“. Klingelt‘s? Ach ja, musikalisches Talent spricht man ihnen auch zu, aber das sollte keine Anspielung darauf sein. Ich meine, wissen Sie wen ich damit meine? Wenn ja, dann gehören auch Sie entweder zu...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://mahdi-ev.de/wp-content/uploads/2012/05/title.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-899" title="title" src="http://mahdi-ev.de/wp-content/uploads/2012/05/title-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sie sind „arm“, „arbeitsscheu“, „ungebildet“, „umherziehend“, sie „klauen“, sind auch sonst „kriminell“, „betteln“, „machen Dreck“, und „sind gekommen, um zu bleiben“. Klingelt‘s? Ach ja, musikalisches Talent spricht man ihnen auch zu, aber das sollte keine Anspielung darauf sein. Ich meine, wissen Sie wen ich damit meine? Wenn ja, dann gehören auch Sie entweder zu den (zu) vielen verallgemeinernden Volksverhetzern, oder Sie verfolgen aufmerksam die Medien und erkennen die volksverhetzenden Zuschreibungen, die den Roma und Sinti angebunden werden. Ich hoffe mein Ton irritiert Sie nicht, aber ich bevorzuge es, direkt zu sein. Dazu gehört es natürlich, auch den Tatsachen ins Auge zu sehen, diese Zuschreibungen kommen ja nicht von ungefähr, das sehe ich auch ein &#8211; allerdings kommt es auf den Blickwinkel an und darauf, wie weit man schaut. Doch dazu später mehr.</p>
<p>Vorerst malen wir uns das Bild aus: Es wurde im Freien aufgenommen, im Zentrum ist ein kleiner Junge, höchstens vier Jahre alt. Er hat braunes Haar, dunkelbraune Augen…(Wie empfinden Sie es im Moment? Irritiert von der Frage?)…dunkelbraune Augen, sein Gesicht ist verschmutzt und über eine Hälfte verdeckt von der Pistole, dessen Lauf er mit seinen kleinen, ebenso verschmutzten Händen direkt in die Kamera hält…(Und nun?) Dieses Bild wurde mit der Schlagzeile: „Die Roma kommen &#8211; Raubzüge in die Schweiz“ doch tatsächlich vor einigen Wochen auf dem Titelblatt der Schweizer Zeitschrift „<em>Die Weltwoche</em>“ platziert. Antifaschistisch angefangen, verbreitet die „seriöse“ <em>Weltwoche</em> heute überwiegend rechtspopulistisches und rassistisches Gedankengut und trägt, wie so viele andere Medien, dazu bei, dass diese Vorurteile sich als Norm festsetzen.</p>
<p>Dieses Problem ist leider kein alleiniges der Schweiz, es ist nahezu überall gegeben, wo die Konfrontation mit der Lage der Roma und Sinti stattfindet. Man arbeitet nicht daran diese Menschen aufzufangen und ihnen, wenn auch nur minimale, Perspektiven zu bieten, man versucht auch nicht, das überwiegend unaufgeklärte Volk, die tatsächliche Lage der Roma und Sinti zu lehren, nein, man produziert hassschürende und abwertende Texte, gibt ihnen ein dementsprechendes Bild und sorgt dafür, dass auch in unserem Zeitalter, in unserer Zivilisation kein Bedürfnis dafür entsteht, dieser Volksgruppe mit Würde zu begegnen.</p>
<p>So wie das Bild des kleinen Kindes mit der Waffe in der Hand die Vermischung von Unschuld und Schuld in Szene setzt, tun es im Allgemeinen die Medien auch und machen die an sich unschuldigen Roma und Sinti zu den Schuldigen. Sie machen aus dem Opfer den Täter. Durch Entkontextualisierung von Sachverhalten erzeugen sie systematische Verzerrungen. Sie sind für die Presse wie die Synthesizer für die Musik. Künstlich erzeugte Klänge machen das Lied und finden Anklang bei dem ungeschulten Gehör.</p>
<p>„Aber was ist mit den Tatsachen? Wir sehen es mit unseren eigenen Augen, was die Medien berichten.“</p>
<p>Es ist Tatsache, dass man einige bettelnde Roma und Sinti sieht und dass einige durch kriminelle Aktivitäten auffallen, der Punkt an dieser Sache ist allerdings, aus welcher Perspektive Sie schauen. Denn aus diesem Blickwinkel schaut man nicht auf den Hintergrund. Nämlich den Hintergrund, dass diese Volksgruppe seit Jahrhunderten aus Gesellschaften ausgeschlossen und vertrieben wird und Morden ausgesetzt war und es immer noch ist, wobei es sich nicht um Einzelfälle, sondern um Völkermorde handelt, deren Zahlen die mehreren Hunderttausend übersteigen. Und man beachtet auch nicht, dass die soziale Situation, in die die Roma und Sinti getrieben werden, verantwortlich für eventuelles Fehlverhalten ist. Wenn man sie als „Bettelnde“ und „Arbeitsscheue“ beschimpft, nimmt man keine Rücksicht darauf, dass sie nicht arbeiten dürfen und auch nicht darauf, dass sie Diebstahl begehen, um über die Runden zu kommen, wenn sie sich nicht lieber für das Betteln entscheiden. Die Runden, die sie als „Umherziehende“ und „Unzivilisierte“ zurücklegen, weil sie nahezu überall, wo sie durch vorangegangene Vertreibung ankommen, nach dem gleichen Prinzip wieder vertrieben werden und es ihnen nicht einmal ermöglicht wird, sich in eine Zivilisation einzuleben, was der Grund dafür ist, dass unsereiner Sie als „unzivilisiert“ abstempelt. Zudem kommt hinzu, dass einem nur die negativen Beispiele auffallen und man in Verallgemeinerungen verfällt und gar nicht in Erwägung zieht, dass es auch unter der Volksgruppe der Roma und Sinti Menschen gibt, die ihren festen Platz in der Gesellschaft haben.</p>
<p>Das sind alles Punkte, denen keine Beachtung zukommt, wenn man nur ans Eigenwohl denkend eine Menschengruppe verachtet und versucht, ihnen das Leben noch schwerer zu machen, als sie es hätten haben können. Vor allem in unseren vorbildhaften Sozialstaaten, wo man normalerweise lautstark nach den Menschenrechten ruft und mit dem mahnenden Finger auf Übeltäter zeigt. Mit diesem Finger sollte jeder auf sich selbst zeigen und die Perspektive wechseln, denn so sehen die Dinge schon wieder ganz anders aus. So könnte man langfristig planend es eventuell auch schaffen, dass den Roma und Sinti eine Stabilität gegeben wird, in die sich die Ersten dann auch bereitwillig integrieren können. Das fängt mit einer Umorientierung in der Berichterstattung über die Roma und Sinti an, geht über den sozialpolitischen Bereich und endet bei der Humanität. Denn kein Rassismus und keine Volksverhetzung darf zur Norm werden und innerhalb der Reihen der Menschen darf nicht aufgrund der Ethnie gewertet werden…</p>
<p>Ach ja, der Hintergrund, der auf dem Foto des kleinen Jungen mit der Spielzeugpistole zu sehen ist, ist übrigens eine vergiftete Mülldeponie, auf der der Junge höchstwahrscheinlich lebte. Das teilte der Fotograf des Bildes mit, der das Foto 2008 im Kosovo (und nicht 2012 in der Schweiz) geschossen hat, welches allerdings für die Berichterstattung der <em>Weltwoche</em> völlig irrelevant zu erwähnen war.</p>
<p>_________________</p>
<p>Bildquelle: http://www.welt.de/img/bildergalerien/crop106173363/1658722856-ci3x2l-w620/title.jpg</p>
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		<title>Noch (k)ein Thema der Islamkonferenz?</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 08:11:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mahdiev</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>

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		<description><![CDATA[Gehört der Islam zu Deutschland? Dürfen Muslime auf offener Straße den Koran verteilen? Wie bedrohlich sind die Muslime? Im Vorfeld der jährlich stattfindenden Islamkonferenz häufen sich diese und ähnliche Fragen. Doch niemand stellt die wichtigste aller Fragen: Welchen Sinn hat eigentlich noch die Islamkonferenz? Seit 2006, als der ehemalige Innenminister Wolfgang Schäuble die Deutsche Islamkonferenz...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gehört der Islam zu Deutschland? Dürfen Muslime auf offener Straße den Koran verteilen? Wie bedrohlich sind die Muslime? Im Vorfeld der jährlich stattfindenden Islamkonferenz häufen sich diese und ähnliche Fragen. Doch niemand stellt die wichtigste aller Fragen: Welchen Sinn hat eigentlich noch die Islamkonferenz?</p>
<p>Seit 2006, als der ehemalige Innenminister Wolfgang Schäuble die Deutsche Islamkonferenz einberufen hat, treffen sich Jahr für Jahr staatliche Vertreter und Vertreter aus muslimischen Verbänden sowie Einzelpersonen und diskutieren miteinander. Ziel der ganzen Veranstaltung sei es, Muslimen verständlich zu machen, dass sie in Deutschland willkommen sind, so der Initiator Wolfgang Schäuble.<a href="#_ftn1">[1]</a> Dieses Ziel aber scheinen die Nachfolger von Herrn Schäuble, die die Islamkonferenz weiterführten, nicht ganz verstanden zu haben. Als Innenminister de Maiziere die Islamkonferenz übernimmt, schließt er als erstes den Moscheeverband Milli Görüs samt Islamrat aus dem Dialog aus. Dass Milli Görüs Hunderttausende von Muslimen in Deutschland vertritt, interessierte dabei anscheinend wenig. Außerdem haben die Ermittlungen ergeben, dass der Verband zu Unrecht verdächtigt wurde, was angeblich der Grund für den Rauswurf gewesen war.</p>
<p>Einen drauf setzte der heutige Innenminister Friedrich, der gleich zu Amtsantritt dem o.g. Ziel widersprach, indem er behauptete, dass der Islam nicht zu Deutschland gehöre. Seine Zugehörigkeit sei aus der Historie nicht zu belegen. Dem entgegen zu bringen ist die Tatsache, dass Historie nicht unbedingt bis in das Mittelalter oder weiter in die Antike reichen muss. Die Welt entwickelt sich heute im Zuge der Globalisierung und Technologie so schnell, dass alles, was gestern gewesen ist, schon als Geschichte betrachtet werden kann. Somit kann dem Islam, der zweitgrößten Religion in Deutschland und der Welt, seine Zugehörigkeit  allein aufgrund der historischen Betrachtung nicht entzogen werden.</p>
<p>Dennoch sagte neulich wieder der Unionsfraktionschef Volker Kauder gegenüber der „Passauer Neuen Presse“: „Der Islam ist nicht Teil unserer Tradition und Identität in Deutschland und gehört somit nicht zu Deutschland“. Wie auch viele andere Spalter führt Volker Kauder noch an, dass Muslime sehr wohl zu Deutschland gehören, ihre Religion aber nicht. Völlig ausgeblendet wird dabei, dass Muslime gerade durch den Islam definiert werden. Der Islam macht sie erst zu Muslimen. Genau wie die Kunst den Künstler zu dem macht, was er ist. Oder würde der Chef eines Ateliers seinem neu eingestellten Künstler sagen, dass er bei ihm willkommen ist, seine Kunst aber solle schön draußen bleiben?! Wenn Politiker solche Aussagen treffen, muss man natürlich immer auch nach dem politischen Hintergrund fragen. Fakt ist, dass Kauder gerade von der konservativen CSU im Hinblick auf das Betreuungsgeld-Projekt in Frage gestellt wird. Da passt es sehr gut, in einer CSU-nahen Zeitung Aussagen zu tätigen, die das Verhältnis zu ihrer islamkritischen Strömung wiedergutmachen.  Dass er damit Millionen von Bürgern abwertet und ausgrenzt, nimmt er wohl gerne in Kauf.</p>
<p>Interessant ist, dass Kauder&#8217;s Aussage &#8220;zufälligerweise” unmittelbar vor dem Stattfinden der Islamkonferenz fällt und damit die Debatte in den Medien aufs Neue entfacht. Ein anderer “Zufall”,  der sich kurz vor Beginn der Islamkonferenz ereignet, ist die Verteilung des Korans von Salafisten auf den Straßen Deutschlands. Dieses Geschehen wird sofort als Vorwand genommen, um die Themen <em>Islamismus</em> oder <em>Einfluss islamistischer Gruppen auf Jugendliche</em> an die Tagesordnung zu bringen.  Doch das Hauptthema war in diesem Jahr die <em>Geschlechtergerechtigkeit</em>. Friedrich empfand es als notwendig, den Muslimen zu erklären, dass Zwangsheirat und häusliche Gewalt nichts mit dem Islam zu tun hätten: <em>„Zwangsheirat und häusliche Gewalt haben keine religiösen Begründungen, sondern sind das Resultat überkommener, patriarchalischer Strukturen.“</em> Danke, Herr Friedrich, für diese tolle Erkenntnis! Aber warum um alles in der Welt ist dieses Thema dann ein Teil der ISLAM-Konferenz?</p>
<p>Eine “Islamkonferenz” &#8211; in der ihr Gastgeber entgegen dem geforderten Ziel alles dagegen tut, damit die Muslime sich nicht willkommen fühlen; in der wichtige Teilnehmer nach Belieben aussortiert werden können, sog. Islamkritiker wie Necla Kelek aber mitdiskutieren dürfen; und in der Themen gewählt werden, die mit dem Islam und den Muslimen, um die es gehen sollte, nichts zu tun haben &#8211; hat genauso wenig Sinn wie ein Ingenieurbüro ohne Ingenieure.</p>
<div>
<hr size="1" />
<div>
<p><a href="#_ftnref1">[1]</a> http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/muslime-in-deutschland-schaeuble-verteidigt-islamkonferenz-1784539.html</p>
</div>
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		<title>Minister Friedrich und seine „Muslim-Studie“</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Mar 2012 09:07:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mahdiev</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[&#160; Die im Aufrag des Bundesinnenministeriums durchgeführte Studie zur Integrationsbereitschaft von Muslimen sorgte für Aufregung. Der Umgang von Innenminister Hans-Peter Friedrich mit den Ergebnissen wurde sowohl von vielen Verbänden als auch von der SPD und den Grünen kritisiert. Laut Studie soll jeder vierte in Deutschland lebende Muslim ohne deutschen Pass nicht integrationswillig sein. Diese Ergebnisse...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://mahdi-ev.de/wp-content/uploads/2012/03/friedrich.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-872" title="friedrich" src="http://mahdi-ev.de/wp-content/uploads/2012/03/friedrich-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die im Aufrag des Bundesinnenministeriums durchgeführte Studie zur Integrationsbereitschaft von Muslimen sorgte für Aufregung. Der Umgang von Innenminister Hans-Peter Friedrich mit den Ergebnissen wurde sowohl von vielen Verbänden als auch von der SPD und den Grünen kritisiert. Laut Studie soll jeder vierte in Deutschland lebende Muslim ohne deutschen Pass nicht integrationswillig sein. Diese Ergebnisse wurden zunächst in der „Bild“-Zeitung veröffentlicht. Hans-Peter Friedrich, Bundesinnenminister und der Auftraggeber der Studie, verteidigte seine Untersuchung und ist der Auffassung, man müsse sich an die Radikalisierung junger Muslime in Deutschland erinnern und diese nicht außer Acht lassen. Auch der Anschlag des Islamisten, der vor einem Jahr am Flughafen in Frankfurt zwei US-Soldaten tötete, solle nicht in Vergessenheit geraten.</p>
<p>Diese Studie, die mögliche Faktoren wie Bildung und soziale Herkunft grundsätzlich ausschließt, sollte nicht unterschätzt werden. Es ist grundsätzlich falsch, einen Zusammenhang zwischen Religion und Integrationswilligkeit bzw. Integrationsfeindlichkeit herzustellen. Wieso wird nicht die Integrationsbereitschaft von russischen Einwanderern untersucht? Oder die der Polen? Es sind wieder mal Muslime, die über einen Kamm geschert werden. Woran wird Integration gemessen? An Religion? Diese Einstellung ist falsch und sollte eindringlich revidiert werden. Es sind Studien, Haltungen, Einstellungen wie diese, die in den Medien für Wirbel sorgen und die Einheimischen gegenüber Muslimen aufhetzen. Diese Hetzerei sollte so schnell wie möglich ihr Ende finden, sobald nicht andere von den Medien mit Hass gefüllt werden und zu Gewalt tendieren und sogar Morde begehen, wie die Zwickauer Zelle es zehn Jahre lang tat, ohne dabei ins Visier der Ermittlungen zu geraten, geschweige denn erwischt zu werden. Die Trauerfeier für die Mordopfer der Zwickauer Neonazi-Zelle war gerade erst vorbei, da wurde diese Studie durchgeführt. Ob das ein Zufall ist, darüber lässt sich streiten. Die Tatsache, dass die Ergebnisse dieser Studie von der „Bild“-Zeitung in die Öffentlichkeit vorgestellt wurden, lässt die Frage nach der Intention offen. Wieso gerade diese Zeitung, mal abgesehen davon, dass über 750 Seiten auf nur zwei Seiten reduziert werden. Dies ist der falsche Umgang mit der „Radikalisierung junger Muslime“. Es sind eben diese Schlagzeilen, diese Hetzerei, die die Radikalisierung junger Muslime fördern.</p>
<p>Radikalisierung kann nicht mit Gewalt und Verunglimpfung bekämpft werden, sondern nur mit Aufgeschlossenheit und Toleranz.</p>
<p>_________________</p>
<p>Foto: © Bernd Settnik/DPA</p>
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		<title>Elf Kerzen für die Opfer des braunen Terrors und eine Kerze für die Hoffnung &#8211; Gibt es sie noch?</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Mar 2012 08:52:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mahdiev</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>

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		<description><![CDATA[„Leben, einzeln und frei wie ein Baum, brüderlich wie ein Wald; das ist unsere Sehnsucht“. Mit dem Zitat des türkischen Dichters Nazim Hikmet verabschiedet sich Gamze Kubasik, die Tochter eines der Opfer des rechten Terrors, vom Publikum und trägt die zwölfte Kerze, die Kerze der Hoffnung in ihren Händen. Feierlich haben in Berlin am Donnerstag,...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://mahdi-ev.de/wp-content/uploads/2012/03/116967509565039highResmaxh480maxw4801330004546.jpg.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-869" title="11696750,9565039,highRes,maxh,480,maxw,480,1330004546.jpg" src="http://mahdi-ev.de/wp-content/uploads/2012/03/116967509565039highResmaxh480maxw4801330004546.jpg.jpg" alt="" width="414" height="290" /></a></p>
<p><em>„Leben, einzeln und frei wie ein Baum, brüderlich wie ein Wald; das ist unsere Sehnsucht“.</em> Mit dem Zitat des türkischen Dichters Nazim Hikmet verabschiedet sich Gamze Kubasik, die Tochter eines der Opfer des rechten Terrors, vom Publikum und trägt die zwölfte Kerze, die Kerze der Hoffnung in ihren Händen.</p>
<p>Feierlich haben in Berlin am Donnerstag, den 23.02.2012 die Opfer der Neonazis geehrt. Die Bundeskanzlerin Angela Merkel entschuldigte sich bei den Angehörigen der Opfer rechtsextremistischer Gewalt und erklärte Zuversicht. Ob diese Entschuldigung die vergangenen zehn Jahre des Schreckens wiedergutmachen kann?  Zehn Jahre, in denen die Angehörigen der Opfer selbst ins Visier der Ermittlungen gerieten, nur weil sie einen Migrationshintergrund haben? Oder weil die Toten dem Feindbild entsprachen, welches die Medien immer wieder aufgreifen? Was müssen diese Menschen getan haben, um von den Polizisten als „Drogenhändler“ abgestempelt zu werden? Die Antwort ist „nichts“. Die Tatsache, dass sie dunkele Haare hatten, eventuell nicht gut Deutsch sprachen, hat gereicht, um diese Anschuldigungen in die Welt zu setzen. Wie kann ein Staat sich noch rechtfertigen, wenn seine Behörden unfähig waren und die Politiker versagt haben?</p>
<p>Die Rede von Sümeya Simsek, Tochter eines Opfers rechter Gewalt, berührt die 1200 Gäste in dem Saal und öffnet jedem die Augen. „Sind wir hier zu Hause?“ ist die Frage, die sie sich stellt; das ist legitim. Das ist die Frage, die sich jeder Deutsche mit Migrationshintergrund sicherlich schon einmal gestellt hat. Es wird immer von Meinungsfreiheit gesprochen, von der Unantastbarkeit der Menschenwürde, von Religionsfreiheit, von Toleranz und ähnlichem. Doch was soll man von einem Land erwarten, in dem Thesen wie „Türken und Araber sind weniger intelligent als Europäer“ als mutig empfunden werden- und das von der hiesigen  Mehrheit der Bevölkerung? Ist das noch Meinungsfreiheit? Artikel 1 im Grundgesetz besagt: „(1) Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“ <a href="#_ftn1">[1]</a> Ist diese Aussage denn nicht menschenunwürdig? Ja ist sie. Nach meiner Definition der Menschenwürde schon. Nach manch anderen anscheinend nicht. Es ist traurig zu sehen, dass solche Aussagen von der Mehrheit der Bevölkerung geteilt werden. Kann man noch von Toleranz sprechen, wenn die Mehrheit der Bevölkerung sich am liebsten wünschte, dass wir unsere Religion aufgäben? Was soll man da noch tolerieren? Toleranz benötigt das, was anders ist. Dieses Land hat so viel mehr zu bieten.</p>
<p>Ich wünsche mir ein Deutschland, in dem jeder Mensch frei und einzeln wie ein Baum und vor allem brüderlich wie ein Wald leben kann. Das ist <em>meine </em>Sehnsucht.</p>
<div>
<hr size="1" />
<div>
<p><a href="#_ftnref1">[1]</a> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Artikel_1_des_Grundgesetzes_f%C3%BCr_die_Bundesrepublik_Deutschland">http://de.wikipedia.org/wiki/Artikel_1_des_Grundgesetzes_f%C3%BCr_die_Bundesrepublik_Deutschland</a></p>
<p>Foto: dapd</p>
</div>
</div>
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		</item>
		<item>
		<title>Über die vergangenen Ereignisse um den designierten Bundespräsidenten Joachim Gauck</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Mar 2012 09:29:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mahdiev</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Mit dem Rücktritt Christian Wulffs am 17. Februar 2012 endete die bis dato kürzeste Amtszeit eines deutschen Bundespräsidenten. Im Fokus der gegenwärtigen Debatte steht nun der potentielle Nachfolger Joachim Gauck. Doch bevor wir uns Gauck zuwenden, gehen wir einen Schritt zurück und reflektieren wir über die Bedeutung der vergangenen Ereignisse. Was ist da eigentlich...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp mceIEcenter" style="text-align: center;">
<dl class="wp-caption    aligncenter" style="width: 363px;">
<dt class="wp-caption-dt"><a href="http://www.abendblatt.de/multimedia/archive/00449/gauck_1_HA_Vermisch_449128b.jpg"><img title="http://www.abendblatt.de/multimedia/archive/00449/gauck_1_HA_Vermisch_449128b.jpg" src="http://www.abendblatt.de/multimedia/archive/00449/gauck_1_HA_Vermisch_449128b.jpg" alt="http://www.abendblatt.de/multimedia/archive/00449/gauck_1_HA_Vermisch_449128b.jpg" width="353" height="232" /></a></dt>
<dd class="wp-caption-dd"><em> </em></dd>
</dl>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Mit dem Rücktritt Christian Wulffs am 17. Februar 2012 endete die  bis dato kürzeste Amtszeit eines deutschen Bundespräsidenten. Im Fokus  der gegenwärtigen Debatte steht nun der potentielle Nachfolger Joachim  Gauck. Doch bevor wir uns Gauck zuwenden, gehen wir einen Schritt zurück  und reflektieren wir über die Bedeutung der vergangenen Ereignisse. Was  ist da eigentlich genau passiert?</em></p>
<p>Am 3. Oktober 2010, dem  Jahrestag der deutschen Einheit, sagte Wulff in seiner Rede: „Wir sind  ein Volk! Dieser Ruf der Einheit muss eine Einladung sein an alle, die  hier leben. […] Das Christentum gehört zweifelsfrei zu Deutschland. Das  Judentum gehört zweifelsfrei zu Deutschland. Das ist unsere  christlich-jüdische Geschichte. Aber der Islam gehört inzwischen auch zu  Deutschland.“</p>
<p>Mit diesen Worten bezog Wulff eindeutig Stellung in  der Debatte über die Integration der in Deutschland lebenden Muslime  und signalisierte u.a. kulturelle und religiöse Offenheit.<br />
Das Thema  Integration machte Wulff zu einem Leitthema seiner Amtszeit. Sogar noch  zu Zeiten als  Ministerpräsident von Niedersachsen hat er durch die  Ernennung der ersten türkischstämmigen Ministerin gezeigt, dass der  Islam und die Muslime nicht nur zu Deutschland gehören, sondern  Deutschland prägen und mitgestalten. Es war Wulff, der nach dem  Bekanntwerden der 9 Morde an türkischstämmigen Kleinunternehmern  vehement eine Gedenkveranstaltung gefordert hat, während andere führende  Politiker in Deutschland einen Staatsakt doch leider für übertrieben  hielten.  In seiner Rücktrittserklärung heißt es weiterhin: „Es war mir  ein Herzensanliegen, den Zusammenhalt unserer Gesellschaft zu stärken.“  Wulff hat in seiner kurzen Amtsperiode  mehr geleistet und erreicht als  der Großteil derjenigen Politiker, die seinen Rücktritt gefordert haben.  Es bleibt zu hoffen, dass man in einigen Jahren, seine Verdienste  anerkennt.</p>
<p>Eine Ohrfeige ins Gesicht der Muslime folgte kurze  Zeit darauf von Innenminister Friedrich, der am Tage seines  Amtsantritts erklärte: „Dass aber der Islam zu Deutschland gehört, ist  eine Tatsache, die sich auch aus der Historie nirgends belegen lässt“.  Mit dieser Bemerkung richtet sich Friedrich gegen die Worte des  ehemaligen Bundespräsidenten Wulff und gegen einen „Kuschelkurs“.</p>
<p>Angenommen,  die Zugehörigkeit des Islams zu Deutschland könne sich tatsächlich  nicht aus der Historie belegen lassen. Das aber ist nicht der Punkt.  Vielmehr stellt sich die Frage, welche Botschaft mit solch einer Aussage  vermittelt wird, welche Konsequenzen mit solch einer Aussage  einhergehen und welche Haltungen seitens der Muslime in Anbetracht  dessen noch erwartet werden können. Eine ausgestreckte Hand und  Dialogbereitschaft lassen sich von der Seite des Innenministers hierbei  nur schwer ablesen und dadurch auch von den hier lebenden Muslime schwer  erwarten. Eine Abwehrhaltung wundert da nicht mehr.</p>
<p>Nun ist Wulff  nach einem langwierigen Kampf mit den Medien nach dem Vorbild  Karl-Theodor zu Guttenbergs zurückgetreten. Wochenlang gingen die Medien  Hand in Hand einher gegen Wulff. Zeitungen von der „Bild“ bis hin zur  „Frankfurter Allgemeine“, im Fernsehen von „Lanz“ bis hin zu „hart aber  fair“. Vorwürfe über Vorwürfe, Schlagzeilen über Schlagzeilen. Da konnte  auch der gesetzlich festgelegte Schutz des Bundespräsidenten vor  Verunglimpfung nicht viel ändern. Der Publizist Günter Wallraff sagte  diesbezüglich in einem Interview mit der „Frankfurter Rundschau“:  Man  dürfte nicht vergessen, „dass Wulff von &#8216;Bild&#8217; in einer ganz besonderen  Weise aufgebaut, hofiert, gehätschelt wurde“. Über Jahre sei die Zeitung  Wulffs Hofberichterstatter gewesen. „Bis er sagte, der Islam gehöre zu  Deutschland – da setzte zum ersten Mal eine kritische Berichterstattung  ein“. „Man hat den Eindruck, „Bild“ will ihn vernichten. Das ist keine  Demontage. Das ist Vernichtungswille.“</p>
<p>Am 17. Februar erlag Wulff  schließlich und zur Debatte steht nun Joachim Gauck. Was kann man in  Bezug auf Integration von Gauck erwarten? Wird er den offenen Kurs  seines Vorgängers fortführen?</p>
<p>Eines sei vorweg über Gauck gesagt:  Der ehemalige Pfarrer und selbsternannte Bürgerrechtler oder nach  Werner Schulz „der Bürgerrechtler der späten Stunde“ legt, wohl auch  bedingt durch seinen Hintergrund, Wert auf aktive Bürgerbeteiligung am  politischen Leben und auf eine Wiederbelebung einer gesunden  Vaterlandsliebe. Vor allem die Stichworte „Freiheit“ und „Verantwortung“  scheinen eine wichtige Rolle im Politik-Verständnis Gaucks zu spielen.</p>
<p>Ob  Gauck den Kurs seines Vorgängers fortführt? Gegenwärtig zeichnet sich  jedenfalls Gegenteiliges ab. In einem Interview mit Süddeutsche.de und  dem „Tagesspiegel“ aus dem Jahr 2010 äußerte sich Gauck zu verschiedenen  wichtigen Themen, u.a. über Integration. Umstritten bleiben die  Äußerungen Gaucks in Bezug auf Sarrazin. Im geführten Interview  attestiert Gauck dem umstrittenen Politiker und Autor Thilo Sarazzin  Mut. Denn „er hat über ein Problem, das in der Gesellschaft besteht,  offener gesprochen als die Politik.“  Ferner heißt es, die politische  Klasse könne aus dem Erfolg von Sarrazins Buch lernen, dass „ihre  Sprache der politischen Korrektheit bei den Menschen das Gefühl weckt,  dass die wirklichen Probleme verschleiert werden sollen“. Nach Gaucks  Sicht gehören zu „solchen Debatten [...] die Zuspitzung und auch die  populistische Übertreibung. Daran krepiert das Land nicht gleich.“</p>
<p>Also nichts da mit Feingefühl und allzu großer Sensibilität. Oder wie soll man das verstehen?</p>
<p>Zur  Frage der Gesellschaft und Integration sagt Gauck: „Wir sind eine  bunte, lebendige Gesellschaft. Wow. Schön. Aber es funktioniert eben  nicht alles so harmonisch, wie sich das einige gewünscht haben. Jetzt  schlägt das Pendel zurück.“</p>
<p>Ja,das Pendel schlägt zurück – Das Pendel schlägt zurück in dem Maße, wie es gewogt wurde. Aber wieso muss das Pendel zurück<em>schlagen? W</em>ieso kann es nicht harmonisch und seiner Natur gemäß Hin und Her pendeln?</p>
<p>In  diesem Sinne sind auch unsere Erwartungen und Wünsche an den  designierten Bundespräsidenten: Wir wünschen, dass auf ein harmonisches,  friedliches und aufgeklärtes Miteinander und Zusammenleben  hingearbeitet wird. Ein Zusammenleben, das das Gute aus jeder Gemeinde  nimmt und weitergibt, ja, Hin und Her pendelt, zusammen aber einer Uhr,  einer Einheit, einem Deutschland angehört. Von dem neuen  Bundespräsidenten erhoffen wir uns einen offenen und  integrationsfördernden Kurs. Wir wünschen klare Worte hinsichtlich der  Integrationsdebatte und die Ausräumung jeglicher Missverständnisse  hierzu.</p>
<p>_________________</p>
<p>Bildquelle: http://www.abendblatt.de/multimedia/archive/00449/gauck_1_HA_Vermisch_449128b.jpg</p>
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		<title>Vorurteile abbauen, Teil 7: Der Islam wurde mit dem Schwert verbreitet</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 17:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mahdiev</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>

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		<description><![CDATA[Oft geschieht es, dass man mit der Behauptung konfrontiert wird, der Islam habe sich mit dem Schwert verbreitet, Prophet Muhammad (s.) habe ganze Stämme vernichtet, Nichtmuslime tyrannisiert und sie gewaltsam zur Annahme des Islam gezwungen. Im Buche Allah’s (swt) heißt es: [10:99]„Und wenn es dein Herr gewollt hätte, gewiss hätten alle, die auf Erden sind,...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Oft geschieht es, dass man mit der Behauptung konfrontiert wird, der Islam habe sich mit dem Schwert verbreitet, Prophet Muhammad (s.) habe ganze Stämme vernichtet, Nichtmuslime tyrannisiert und sie gewaltsam zur Annahme des Islam gezwungen.</p>
<p>Im Buche Allah’s (swt) heißt es:</p>
<p>[10:99]<em>„Und wenn es dein Herr gewollt hätte, gewiss hätten alle, die auf Erden sind, geglaubt – sie alle gemeinsam. Doch willst du die Menschen zwingen, damit sie Gläubige werden?“</em></p>
<p>Prophet Muhammad (s.) bemühte sich insbesondere in den letzten Jahren vor seiner Auswanderung von Mekka nach Medina, seine göttliche Botschaft zu übermitteln. Es bedrückte ihn, dass viele Menschen seiner Botschaft kein Gehör schenken wollten, woraufhin Allah (swt) den oben genannten Vers offenbarte, um Seinen Gesandten zu ermutigen. Der Vers verbietet nicht, zum Islam aufzurufen und ihn zu verkünden, sondern wendet sich dagegen, die Menschen zum Glauben zu zwingen; daher lud Prophet Muhammad (s.) die Menschen ohne Zwang und ohne Druck zum Islam ein. Im Qur’an heißt es an anderer Stelle:</p>
<p>[2:256]<em>„Es gibt keinen Zwang in der Religion. Die Rechtleitung ist gegenüber dem Irrtum klar geworden. Wer also den Glauben an den Götzen ablegt und an Gott glaubt, der ergreift die sicherste Stütze, für die es kein Zerbersten gibt. Und Gott ist hörend und allwissend.“</em></p>
<p>Folglich ist es absolut unmöglich, jemanden durch Gewalt von der Richtigkeit des Islam zu überzeugen; der Mensch besitzt völlige Entscheidungsfreiheit. Weder kann jemand in dieser Angelegenheit über einen anderen Menschen verfügen, noch kann er über diesen bestimmen.</p>
<p>Ein fundamentales Prinzip und eine grundlegende Besonderheit des islamischen Glaubens ist die Gedankenfreiheit, was aus vielzähligen Versen des Qur’an hervorgeht. Gemäß diesen Versen wird dem Nachdenken, dem Nachsinnen, dem Überlegen, dem Verstehen und dem Wissen sehr viel Wert beigemessen. Allah (swt) hätte solche Gebote für das Nachsinnen, Nachdenken und dem Verstehen nicht erlassen, wenn es beschränkt wäre. Stattdessen ist das Nachdenken über die wahre Beschaffenheit der Welt des Seins oder über die der inneren oder äußeren wesentlichen Welt und alle anderen Realitäten vollkommen frei und uneingeschränkt.</p>
<p>Islamischer Überlieferung gemäß wurde der Mensch als Statthalter auf  Erden erschaffen. Ihm wurde eine Rolle bei der Entwicklung und Gestaltung des Lebens in dieser Welt zugewiesen, und dafür gab Er ihm den Verstand. Er stellte den Menschen über die gesamte Schöpfung und gab ihm einen Vorzug vor vielen Dingen, die Er, gepriesen sei Er, erschaffen hat. Schließlich wurde auf einige Einzelpersonen die Offenbarung herabgesandt, damit sie allen Menschen Seine Botschaft übermitteln und überbringen konnten. Er forderte sie zum Nachdenken auf, denn das Nachdenken ist der Weg, der zur Erkenntnis führt. Sie sollen aus ihren Gedanken Schlüsse ziehen, und durch dieses Nachdenken soll der Mensch für seine Zugehörigkeit, Anschauungen und Bekenntnisse Verantwortung übernehmen.</p>
<p>Daher existiert in keinster Hinsicht eine Rechtfertigung für jene Menschen, die in jeglicher Form blinde Nachahmung von Ahnenkulten, absurden Traditionen und egoistischen Interessen betreiben.</p>
<p>Ferner obliegt es einem Muslim, die Wahrheit durch eine rechtschaffene und lautere Lebensweise zu vertreten, niemals durch das Schwert, und schließlich durch einen barmherzigen Charakter und eine schöne vorgelebte Moral einzuladen, sich der Wahrheit anzunähern, und im Qur’an heißt es dazu:</p>
<p>[16:125]<em>„Lade ein zum Weg deines Herrn mit Weisheit und schöner Ermahnung, und disputiere mit ihnen auf die beste Art. Dein Herr weiß besser, wer von seinem Weg abirrt, und Er weiß besser, wer die sind, die der Rechtleitung folgten.“</em></p>
<p>Angefügt sei die Ansicht des Nicht-Muslim Mohandas Ghandi [1] über das Leben des Propheten Muhammad (s.), indem er folgendes sagte: „[...] Ich bin mir nunmehr sicherer als ich es je war, dass es nicht das Schwert war, welches in jenen Tagen einen Platz für den Islam gewann, im Gang des Lebens. Es war die unbeugsame Einfachheit, die komplette Aufopferung des Propheten, die penible Einhaltung seiner Versprechen, seine völlige Hingabe seinen Freunden und Anhängern gegenüber, seine Beherztheit, seine Furchtlosigkeit, sein absolutes Vertrauen zu Gott in seiner eigenen Mission. All dies, und nicht das Schwert haben alles getragen und jede Art von Schwierigkeiten überwunden.&#8221;</p>
<p>Zum reinen Verteidigungscharakter der Schlachten des Propheten (s.) und zur Bedeutung von <em>„Jihad&#8221;</em> sei folgender Artikel empfohlen: <a href="http://mahdi-ev.de/allgemein/vorurteile-abbauen-teil-1-der-islam-ist-eine-terroristische-religion-und-der-%E2%80%9Eheilige-krieg%E2%80%9C-vermeintlich-%E2%80%9Ejihad%E2%80%9C-verpflichtet-zum-kampf-gegen-die-%E2%80%9Eunglaubi/"></a></p>
<p><a href="http://mahdi-ev.de/allgemein/vorurteile-abbauen-teil-1-der-islam-ist-eine-terroristische-religion-und-der-%E2%80%9Eheilige-krieg%E2%80%9C-vermeintlich-%E2%80%9Ejihad%E2%80%9C-verpflichtet-zum-kampf-gegen-die-%E2%80%9Eunglaubi/"><strong>Vorurteile abbauen, Teil 1:</strong> Der Islam ist eine terroristische Religion und der „Heilige Krieg“ (vermeintlich: „Jihad“) verpflichtet zum Kampf gegen die „Ungläubigen“</a></p>
<p>_________________</p>
<p><a href="#_ftn1"></a>[1] 1869-1948, Indischer Denker, Staatsmann und nationaler Führer.</p>
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		<title>Integrationsverweigerung- Mein Vorsatz  für 2012</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Dec 2011 21:21:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mahdiev</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Integrationsverweigerung- Mein Vorsatz  für 2012 Ja, das ist doch mal was schönes und sehr realistisches. Denn andere Vorsätze konnte ich, da will ich euch nichts vorenthalten, leider nicht erfolgreich umsetzen. Seit  Jahren nehme ich mir zum Jahresende vor, nicht mehr an meinen Fingernägeln zu kauen. Ich könnte jetzt ein Foto anhängen, um euch das Resultat...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Integrationsverweigerung- Mein Vorsatz  für 2012</p>
<p>Ja, das ist doch mal was schönes und sehr realistisches. Denn andere Vorsätze konnte ich, da will ich euch nichts vorenthalten, leider nicht erfolgreich umsetzen. Seit  Jahren nehme ich mir zum Jahresende vor, nicht mehr an meinen Fingernägeln zu kauen. Ich könnte jetzt ein Foto anhängen, um euch das Resultat zu zeigen. Ich könnte, muss aber nicht! Ihr versteht sicherlich schon.</p>
<p>Dieses Jahr ist alles anders. Meine Fingernägel akzeptiere ich so,  wie sie sind. Ich will sie nicht verändern, sie wollen mich ja auch nicht verändern. Sie gehören zu mir und ich zu Ihnen. Ich muss das Kauen nicht beenden. Ich kaue gerne. Aus Leidenschaft. Aus Langweile. Aus Wut. Und auch dann, wenn mir mal die Worte beim Schreiben fehlen. Dann kaue ich die Worte aus den Kuppen meiner Finger heraus. So wie einst die großen Dichter und Schreiber, Goethe und Kästner. Nicht mehr kauen, dieser Vorsatz ist nun tot. Es lebe der neue Vorsatz.</p>
<p>2012 verweigere ich die Integration und ich zieh es diesmal durch.  Ja, ich bin einer mehr in der Statistik von Integrationsverweigerern:</p>
<p>„Freuet euch ihr Schützer des deutschen Boden.<br />
noch ein Kanacke verweigert Lob und Oden..<br />
schmeißt mich raus, es sei euch gegönnt..<br />
versuchet und versuchet, wenn ihr es könnt.“</p>
<p>Ihr seht, aus den Fingernägeln gekaute Kunst. Damit niemand das Fingernägelkauen und ihre Verbindung zur Welt der Kunst  recherchiert: Kein Dichter hat gekaut. Also es ist mir zumindest nicht bekannt, dass Goethe und Kästner notorische Kauer waren. Aber ihr habt es sicher geglaubt, da es ja im ersten Absatz  stand. Ein kleiner Test: Fragt euch mal, wie viel ihr wirklich glaubt oder als Wahrheiten annehmt, in euren Diskussionen verwendet, ohne vorher zu prüfen, ob es  wirklich stimmt?</p>
<p>2012 verweigere ich die Integration, weil es ein 2011 gab. Weil 2011 so traurig, schwarz und rot war. Nicht das Schwarz, mit dem Dichter auf weißem Papier schrieben. Und nicht das Rot der Liebenden&#8230;<br />
Ich meine das Schwarz der Dunkelheit und das Rot des Blutes, welches als Indikator verwendet, zumindest etwas Positives hat. Dieses Rot hebt Lügner, Rassisten und Menschenfeinde hervor. Das Rot auf dem Boden einer Insel in Oslo, ist das gleiche Rot wie auf den schamerfüllten Gesichtern einiger Lügner und Manipulierer in Europa und konkret in Deutschland.</p>
<p>Ich verweigere die Integration, weil ich nicht mehr mitspielen will. Das Spiel ist nicht mehr ärgerlich, wie bei Mensch ärger dich nicht. Das Spiel ist blutig, so blutig wie in Afghanistan. Warum sind wir in Afghanistan? Kein Plan..3000 Menschen sind tot, und um uns zu rächen, bringen wir mit „Freunden“ knapp ne Million um. Darf man das sagen, bin ich noch integriert, wenn ich das sage? Stop- ich will mich ja ex-integrieren. Und da ich kein Schumi bin, gibt es auch kein Comeback!</p>
<p>Ich bin ein Teil dieses Landes. Ich gehöre dazu, ich bin schon drin. Wie gesagt, ein Teil. Ein Teil vom Ganzen, gehört zum Ganzen. Versteht es doch endlich. Ich will mit euch nicht streiten. Es ist mir egal, was ihr sagt. Ihr habt euch einen Maßstab erwählt und ich akzeptiere ihn. Das Grundgesetz ist das, womit ich euch entgegnen will. Euch, das sind nicht alle, sondern die, die ein Teil des Ganzen, aus dem Ganzen isolieren wollen. Wenn sie es geschafft haben ihre Herzen (ein Teil) von ihren Körpern (das Ganze) zu trennen, so heißt es nicht, dass dies auf alle Lebensbereiche übertragbar ist. Geschweige denn auf eine komplette Gesellschaft. Wir sind das neue Herz, wir, das sind Melanie und Fatima, das sind Hassan und Jan, wir sind das neue Herz dieses Landes, mit dem wir den alten Körper wiederbeleben wollen. Hand in Hand, partizipiert und auf Augenhöhe. Ich schreibe, weil ich diese Augenhöhe will. Und um das zu erreichen, stelle ich mich auf das Grundgesetz, meine Stütze..</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wer noch keinen Vorsatz für 2012 hat, der darf mit mir verweigern.</p>
<p>Einen guten Rutsch.<br />
Salam und viele Grüße</p>
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		<title>Liebe &#8220;Kopftuchtragende&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Dec 2011 01:40:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mahdiev</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe &#8220;Kopftuchtragende&#8221;, sie sprechen davon, dass dein Kopftuch ein menschenverachtendes, barbarisches Kleidungsstück ist. Dass du dein Kopftuch trägst, um dich dem Mann unterzuordnen. Dass du  aufgrund deines Kopftuchs kein selbstbestimmtes Leben führst. Dein Kopftuch &#8211; als Zeichen der Unterdrückung. Die Debatte um dein Kopftuch ist die Stellvertreterschlacht zwischen den Islamkritikern und denjenigen, die den Islam...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe &#8220;Kopftuchtragende&#8221;,</p>
<p>sie sprechen davon, dass dein Kopftuch ein menschenverachtendes, barbarisches Kleidungsstück ist. Dass du dein Kopftuch trägst, um dich dem Mann unterzuordnen. Dass du  aufgrund deines Kopftuchs kein selbstbestimmtes Leben führst. Dein Kopftuch &#8211; als Zeichen der Unterdrückung.</p>
<p>Die Debatte um dein Kopftuch ist die Stellvertreterschlacht zwischen den Islamkritikern und denjenigen, die den Islam verteidigen. Die einen laufen nackt rum, die anderen verhüllen ihren Körper. Doch die unbekleideten sind keine öffentliche Erregung wert. Du bist die, die sich in der U-Bahn und im Park Anfeindungen ausgesetzt sieht. Du bist die, die das Getuschel hinter deinem Rücken hören muss. Du bist die, die sehen muss, wie Menschen deinetwegen die Straßenseite wechseln. Es ist das Kopftuch, das dich als Trägerin zu einer Person zweiter Klasse in dieser Gesellschaft macht. Gleichzeitig hält man dich für dumm. Man redet in deiner Gegenwart über dich, als ob du nicht da wärst und nicht verstündest, was man über dich sagt. Du möchtest arbeiten, nun gut, dann sollst du dich anpassen und das Stück Stoff ablegen. Dann giltst du als integriert. Es gibt regelrecht einen Zwang für dich, das Kopftuch abzulegen. Solange du es trägt, musst du dich in die Ecke stellen. Du gehörst nicht dazu.</p>
<p>Diverse gesellschaftliche Gruppen haben sich auf die Fahne geschrieben, dich, liebe Kopftuchtragende, zu befreien. Die Rechtspopulisten, Boulevardblätter, Feministinnen und Ex-Muslime. Das Bedecken der Haare wird als Symbol deiner Unterdrückung gesehen. Was ist die Freiheit, über die sie sprechen? Welche Freiheit gilt es denn zu erkämpfen? Ist die junge Frau, die hohe Absätze, enge Sachen, in denen sie friert, trägt, ein Leben lang dabei noch hungert, frei? Ist diese Frau nicht viel mehr die Unterdrückte, die sich dem gesellschaftlichen Zwang beugt, in der Hoffnung,  akzeptiert zu werden und womöglich irgendwann einmal aufzusteigen? War es nicht das Anliegen des westlichen Feminismus zu erreichen, dass die Frau nicht mehr auf ihren Körper reduziert wird? Was hat eine Alice Schwarzer und Co. erreicht? Sie haben erreicht, dass die Frauen unserer Zeit damit beschäftigt sind, ihre Körper zu trimmen, zum Schönheitschirurgen laufen und sich die Lippen aufspritzen. Die Führungspositionen in Wirtschaft, Politik und Bildung nehmen weiterhin wir Männer ein. Für die gleiche Arbeit erhält die Frau immer noch weniger Lohn. Welche Geschlechtergerechtigkeit haben sie erreicht? Die weibliche Fastnacktheit im öffentlichen Raum? Der einzige Verdienst dieses Feminismus ist es, dass die Frau in unserer aufgeklärten Zeit halbnackt rumlaufen darf. Das zeigt doch einmal mehr, wie dringend die muslimische Frau gebraucht wird, um dieses Dilemma zu verhüllen.</p>
<p>Man will dich befreien &#8211; und sperrt dich doch ein. Man macht dir den Vorwurf, dass du die Gerichte anrufst, um für dein Recht auf das Kopftuch zu streiten. Sie wollen nicht begreifen, dass das Kopftuch ein Teil deiner religiösen Identität ist, Teil deiner Identität als Bürgerin in einer Demokratie, die dir ein Selbstbestimmungsrecht garantiert.</p>
<p>Liebe &#8220;Kopftuchtragende&#8221;, ich bewundere deinen Mut. Du bleibst stets aufrecht, auch wenn sich alle gegen dich wenden und ihre Türen vor dir zu schlagen. Du lebst uns vor, was es heißt, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. <a href="http://mahdi-ev.de/wp-content/uploads/2011/12/A-placard-outside-the-cou-001.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-771" title="A-placard-outside-the-cou-001" src="http://mahdi-ev.de/wp-content/uploads/2011/12/A-placard-outside-the-cou-001.jpg" alt="" width="460" height="276" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>„Christentumkritik“ zu Weihnachten?</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Dec 2011 17:29:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mahdiev</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>

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		<description><![CDATA[„Christentumkritik“ zu Weihnachten? Ich bin auf der Suche nach den „Christentumkritikern“ dieses Landes. Die müssten dieses Jahr doch Hochkonjunktur haben. Man müsste sie in jede Fernsehshow einladen und sie mit Preisen überhäufen. Es hat sich endlich rausgestellt, das Christentum ist wie der Islam eines: Böse! Wir haben eines gelernt: Unsere Kinder schicken wir nicht in...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://mahdi-ev.de/wp-content/uploads/2011/12/get2.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-760" title="get" src="http://mahdi-ev.de/wp-content/uploads/2011/12/get2.jpg" alt="" width="660" height="320" /></a><br />
„Christentumkritik“ zu Weihnachten?</p>
<p>Ich bin auf der Suche nach den „Christentumkritikern“ dieses Landes. Die müssten dieses Jahr doch Hochkonjunktur haben. Man müsste sie in jede Fernsehshow einladen und sie mit Preisen überhäufen. Es hat sich endlich rausgestellt, das Christentum ist wie der Islam eines: Böse!<br />
Wir haben eines gelernt: Unsere Kinder schicken wir nicht in Koranschulen, die in irgendwelchen Hinterhöfen von irgendwelchen Predigern unterrichtet werden. Aber nun mal Hand aufs Herz, würden Sie Ihre Kinder in eine Kirche unter die Obhut von irgendwelchen Priestern schicken? Jeden Tag hören wir doch aufs Neue von Missbrauchsfällen in Kirchen. Und was wird getan? Nichts. Soll man nun Überwachungen von Kirchen und Priesterausbildung im arabischen Raum fordern? Es geht nämlich um unsere Kinder. Wir müssen sie doch schützen.<br />
Aber wissen Sie, wer noch Anlass zur Sorge gibt? Sie werden es nicht glauben, der erfolgreichste „Islamkritiker“ unseres Landes: Thilo Sarrazin. Wir erinnern uns: „ Ich muss niemanden anerkennen, der vom Staat lebt, diesen Staat ablehnt, für die Ausbildung seiner Kinder nicht vernünftig sorgt und ständig neue Kopftuchmädchen produziert.“ Nun hat der Thilo mit seiner Ursula einen Hartz-IV Sohn produziert. Wir lassen dabei mal die Gerüchte beiseite, in denen behauptet wird, dass die Ursula mal was mit einem arabischen Gemüsehändler hatte, so dass der Sohn von ihr nicht ganz einwandfreie Gene hat. Das wäre nämlich eine passable Erklärung wieso der Richard Sarrazin arbeitslos ist, oder? Es könnte vielleicht aber auch an der christlichen Erziehung liegen. Richard Sarrazin erzählte der Zeitschrift die Bunte, dass der größte Vorteil am Leben als Hartz-IV Empfänger die freie Zeiteinteilung wäre. Die Bibel spricht doch an unzähligen Stellen über die Ruhe und den Müßiggang im Kontext von Wohlfühlen. Und der Wein kommt ganze 200 Mal in der Bibel vor. Erklärt der etwa, wieso betrunkene Jugendliche in der U-Bahn Wehrlose zusammen schlagen? Also wenn es nach mir ginge, sollte man dieses „Teufelswerk“ verbieten, oder nicht?<br />
Kommen wir aber nun zum negativen Höhepunkt in diesem Jahr. Die Geschehnisse in Oslo. Erinnern Sie sich noch an die ersten Schlagzeilen am Tag des Massakers? „Islamischer Fundamentalismus“, „militante Islamisten“, „islamischer Terror“. Nun wissen wir, dass der Herr Breivik kein Moslem war. Er sah sich zweifelsohne als Christ. Wieso hört man das aber so selten? Er wird immer nur als rechtsradikaler Psychopath bezeichnet. Christlicher Fundamentalist? Wohl eher unpassend. Fundamentalisten sind nur Moslems. Anders Breivik hat im Namen seiner Religion gemordet. Er sah sich als moderner Kreuzritter, der gegen die schleichende Islamisierung Europas etwas unternehmen wollte. Sollen wir nun die Bibel und Jesus die Schuld daran geben? Soll man nun die verstärkte Kontrolle von gläubigen Christen fordern? Es könnte sich ja um Terroristen handeln..<br />
Der Begriff des „Christentumkritikers“ ist unpassend und falsch. Jemand, der von vornherein eine ganze Religion bzw. Bevölkerungsgruppe ausgrenzen möchte, ist nicht demokratisch und denkt auch nicht so. Wäre ich christlichen Glaubens, würden mich die Behauptungen des Autors tief treffen und verletzen.  Aber vor allem im Hinblick auf den Islam und den Muslimen werden Äußerungen oftmals unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit gestellt, die in Bezug auf andere Gruppen ganz klar als Rassismus entlarvt werden würde. Es gelten für Muslime andere Maßstäbe. Religion als erklärende Variable von Problemen des gesellschaftlichen Miteinanders zu verwenden, ist für sich genommen schon das Problem.</p>
<p>Besonderer Gruß an die personifizierte Nächstenliebe..An den Sohne Marias (as)..Weder warst du ein Terrorist oder ein Fundamentalist, noch sind es deine Liebenden..<br />
Gesegnete Weihnachten</p>
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		<title>Weihnachtsgrüße</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Dec 2011 17:38:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mahdiev</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Der M.A.H.D.I.-e.V. wünscht jenen, die heute Prophet Jesus (a.) gedenken, seiner Taten und weisen Worte, und die heilige Maria (a.) ehren, von Herzen ein gesegnetes Fest. Möge die Hinwendung zu Jesus (a.) zum Schöpfer allen Lichtes führen und das Licht in den Herzen aufleuchten lassen …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://mahdi-ev.de/wp-content/uploads/2011/12/Weihnachtskarte-2011-2.jpg"><img class="size-full wp-image-731 aligncenter" title="Weihnachtskarte 2011-2" src="http://mahdi-ev.de/wp-content/uploads/2011/12/Weihnachtskarte-2011-2.jpg" alt="" width="448" height="336" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der M.A.H.D.I.-e.V. wünscht jenen, die heute Prophet Jesus (a.) gedenken, seiner Taten und weisen Worte, und die heilige Maria (a.) ehren, von Herzen ein gesegnetes Fest.</p>
<p>Möge die Hinwendung zu Jesus (a.) zum Schöpfer allen Lichtes führen und das Licht in den Herzen aufleuchten lassen …</p>
]]></content:encoded>
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