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	<title>M.A.H.D.I.-e.V.</title>
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	<description>Muslime Aller Herkünfte Deutscher Identität</description>
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		<title>Vorurteile abbauen, Teil 7: Der Islam wurde mit dem Schwert verbreitet</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 17:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mahdiev</dc:creator>
				<category><![CDATA[Featured]]></category>

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		<description><![CDATA[Oft geschieht es, dass man mit der Behauptung konfrontiert wird, der Islam habe sich mit dem Schwert verbreitet, Prophet Muhammad (s.) habe ganze Stämme vernichtet, Nichtmuslime tyrannisiert und sie gewaltsam zur Annahme des Islam gezwungen. Im Buche Allah’s (swt) heißt es: [10:99]„Und wenn es dein Herr gewollt hätte, gewiss hätten alle, die auf Erden sind,...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Oft geschieht es, dass man mit der Behauptung konfrontiert wird, der Islam habe sich mit dem Schwert verbreitet, Prophet Muhammad (s.) habe ganze Stämme vernichtet, Nichtmuslime tyrannisiert und sie gewaltsam zur Annahme des Islam gezwungen.</p>
<p>Im Buche Allah’s (swt) heißt es:</p>
<p>[10:99]<em>„Und wenn es dein Herr gewollt hätte, gewiss hätten alle, die auf Erden sind, geglaubt – sie alle gemeinsam. Doch willst du die Menschen zwingen, damit sie Gläubige werden?“</em></p>
<p>Prophet Muhammad (s.) bemühte sich insbesondere in den letzten Jahren vor seiner Auswanderung von Mekka nach Medina, seine göttliche Botschaft zu übermitteln. Es bedrückte ihn, dass viele Menschen seiner Botschaft kein Gehör schenken wollten, woraufhin Allah (swt) den oben genannten Vers offenbarte, um Seinen Gesandten zu ermutigen. Der Vers verbietet nicht, zum Islam aufzurufen und ihn zu verkünden, sondern wendet sich dagegen, die Menschen zum Glauben zu zwingen; daher lud Prophet Muhammad (s.) die Menschen ohne Zwang und ohne Druck zum Islam ein. Im Qur’an heißt es an anderer Stelle:</p>
<p>[2:256]<em>„Es gibt keinen Zwang in der Religion. Die Rechtleitung ist gegenüber dem Irrtum klar geworden. Wer also den Glauben an den Götzen ablegt und an Gott glaubt, der ergreift die sicherste Stütze, für die es kein Zerbersten gibt. Und Gott ist hörend und allwissend.“</em></p>
<p>Folglich ist es absolut unmöglich, jemanden durch Gewalt von der Richtigkeit des Islam zu überzeugen; der Mensch besitzt völlige Entscheidungsfreiheit. Weder kann jemand in dieser Angelegenheit über einen anderen Menschen verfügen, noch kann er über diesen bestimmen.</p>
<p>Ein fundamentales Prinzip und eine grundlegende Besonderheit des islamischen Glaubens ist die Gedankenfreiheit, was aus vielzähligen Versen des Qur’an hervorgeht. Gemäß diesen Versen wird dem Nachdenken, dem Nachsinnen, dem Überlegen, dem Verstehen und dem Wissen sehr viel Wert beigemessen. Allah (swt) hätte solche Gebote für das Nachsinnen, Nachdenken und dem Verstehen nicht erlassen, wenn es beschränkt wäre. Stattdessen ist das Nachdenken über die wahre Beschaffenheit der Welt des Seins oder über die der inneren oder äußeren wesentlichen Welt und alle anderen Realitäten vollkommen frei und uneingeschränkt.</p>
<p>Islamischer Überlieferung gemäß wurde der Mensch als Statthalter auf  Erden erschaffen. Ihm wurde eine Rolle bei der Entwicklung und Gestaltung des Lebens in dieser Welt zugewiesen, und dafür gab Er ihm den Verstand. Er stellte den Menschen über die gesamte Schöpfung und gab ihm einen Vorzug vor vielen Dingen, die Er, gepriesen sei Er, erschaffen hat. Schließlich wurde auf einige Einzelpersonen die Offenbarung herabgesandt, damit sie allen Menschen Seine Botschaft übermitteln und überbringen konnten. Er forderte sie zum Nachdenken auf, denn das Nachdenken ist der Weg, der zur Erkenntnis führt. Sie sollen aus ihren Gedanken Schlüsse ziehen, und durch dieses Nachdenken soll der Mensch für seine Zugehörigkeit, Anschauungen und Bekenntnisse Verantwortung übernehmen.</p>
<p>Daher existiert in keinster Hinsicht eine Rechtfertigung für jene Menschen, die in jeglicher Form blinde Nachahmung von Ahnenkulten, absurden Traditionen und egoistischen Interessen betreiben.</p>
<p>Ferner obliegt es einem Muslim, die Wahrheit durch eine rechtschaffene und lautere Lebensweise zu vertreten, niemals durch das Schwert, und schließlich durch einen barmherzigen Charakter und eine schöne vorgelebte Moral einzuladen, sich der Wahrheit anzunähern, und im Qur’an heißt es dazu:</p>
<p>[16:125]<em>„Lade ein zum Weg deines Herrn mit Weisheit und schöner Ermahnung, und disputiere mit ihnen auf die beste Art. Dein Herr weiß besser, wer von seinem Weg abirrt, und Er weiß besser, wer die sind, die der Rechtleitung folgten.“</em></p>
<p>Angefügt sei die Ansicht des Nicht-Muslim Mohandas Ghandi [1] über das Leben des Propheten Muhammad (s.), indem er folgendes sagte: „[...] Ich bin mir nunmehr sicherer als ich es je war, dass es nicht das Schwert war, welches in jenen Tagen einen Platz für den Islam gewann, im Gang des Lebens. Es war die unbeugsame Einfachheit, die komplette Aufopferung des Propheten, die penible Einhaltung seiner Versprechen, seine völlige Hingabe seinen Freunden und Anhängern gegenüber, seine Beherztheit, seine Furchtlosigkeit, sein absolutes Vertrauen zu Gott in seiner eigenen Mission. All dies, und nicht das Schwert haben alles getragen und jede Art von Schwierigkeiten überwunden.&#8221;</p>
<p>Zum reinen Verteidigungscharakter der Schlachten des Propheten (s.) und zur Bedeutung von <em>„Jihad&#8221;</em> sei folgender Artikel empfohlen: <a href="http://mahdi-ev.de/allgemein/vorurteile-abbauen-teil-1-der-islam-ist-eine-terroristische-religion-und-der-%E2%80%9Eheilige-krieg%E2%80%9C-vermeintlich-%E2%80%9Ejihad%E2%80%9C-verpflichtet-zum-kampf-gegen-die-%E2%80%9Eunglaubi/"></a></p>
<p><a href="http://mahdi-ev.de/allgemein/vorurteile-abbauen-teil-1-der-islam-ist-eine-terroristische-religion-und-der-%E2%80%9Eheilige-krieg%E2%80%9C-vermeintlich-%E2%80%9Ejihad%E2%80%9C-verpflichtet-zum-kampf-gegen-die-%E2%80%9Eunglaubi/"><strong>Vorurteile abbauen, Teil 1:</strong> Der Islam ist eine terroristische Religion und der „Heilige Krieg“ (vermeintlich: „Jihad“) verpflichtet zum Kampf gegen die „Ungläubigen“</a></p>
<p>_________________</p>
<p><a href="#_ftn1"></a>[1] 1869-1948, Indischer Denker, Staatsmann und nationaler Führer.</p>
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		<title>Integrationsverweigerung- Mein Vorsatz  für 2012</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Dec 2011 21:21:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mahdiev</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>

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		<description><![CDATA[Integrationsverweigerung- Mein Vorsatz  für 2012 Ja, das ist doch mal was schönes und sehr realistisches. Denn andere Vorsätze konnte ich, da will ich euch nichts vorenthalten, leider nicht erfolgreich umsetzen. Seit  Jahren nehme ich mir zum Jahresende vor, nicht mehr an meinen Fingernägeln zu kauen. Ich könnte jetzt ein Foto anhängen, um euch das Resultat...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Integrationsverweigerung- Mein Vorsatz  für 2012</p>
<p>Ja, das ist doch mal was schönes und sehr realistisches. Denn andere Vorsätze konnte ich, da will ich euch nichts vorenthalten, leider nicht erfolgreich umsetzen. Seit  Jahren nehme ich mir zum Jahresende vor, nicht mehr an meinen Fingernägeln zu kauen. Ich könnte jetzt ein Foto anhängen, um euch das Resultat zu zeigen. Ich könnte, muss aber nicht! Ihr versteht sicherlich schon.</p>
<p>Dieses Jahr ist alles anders. Meine Fingernägel akzeptiere ich so,  wie sie sind. Ich will sie nicht verändern, sie wollen mich ja auch nicht verändern. Sie gehören zu mir und ich zu Ihnen. Ich muss das Kauen nicht beenden. Ich kaue gerne. Aus Leidenschaft. Aus Langweile. Aus Wut. Und auch dann, wenn mir mal die Worte beim Schreiben fehlen. Dann kaue ich die Worte aus den Kuppen meiner Finger heraus. So wie einst die großen Dichter und Schreiber, Goethe und Kästner. Nicht mehr kauen, dieser Vorsatz ist nun tot. Es lebe der neue Vorsatz.</p>
<p>2012 verweigere ich die Integration und ich zieh es diesmal durch.  Ja, ich bin einer mehr in der Statistik von Integrationsverweigerern:</p>
<p>„Freuet euch ihr Schützer des deutschen Boden.<br />
noch ein Kanacke verweigert Lob und Oden..<br />
schmeißt mich raus, es sei euch gegönnt..<br />
versuchet und versuchet, wenn ihr es könnt.“</p>
<p>Ihr seht, aus den Fingernägeln gekaute Kunst. Damit niemand das Fingernägelkauen und ihre Verbindung zur Welt der Kunst  recherchiert: Kein Dichter hat gekaut. Also es ist mir zumindest nicht bekannt, dass Goethe und Kästner notorische Kauer waren. Aber ihr habt es sicher geglaubt, da es ja im ersten Absatz  stand. Ein kleiner Test: Fragt euch mal, wie viel ihr wirklich glaubt oder als Wahrheiten annehmt, in euren Diskussionen verwendet, ohne vorher zu prüfen, ob es  wirklich stimmt?</p>
<p>2012 verweigere ich die Integration, weil es ein 2011 gab. Weil 2011 so traurig, schwarz und rot war. Nicht das Schwarz, mit dem Dichter auf weißem Papier schrieben. Und nicht das Rot der Liebenden&#8230;<br />
Ich meine das Schwarz der Dunkelheit und das Rot des Blutes, welches als Indikator verwendet, zumindest etwas Positives hat. Dieses Rot hebt Lügner, Rassisten und Menschenfeinde hervor. Das Rot auf dem Boden einer Insel in Oslo, ist das gleiche Rot wie auf den schamerfüllten Gesichtern einiger Lügner und Manipulierer in Europa und konkret in Deutschland.</p>
<p>Ich verweigere die Integration, weil ich nicht mehr mitspielen will. Das Spiel ist nicht mehr ärgerlich, wie bei Mensch ärger dich nicht. Das Spiel ist blutig, so blutig wie in Afghanistan. Warum sind wir in Afghanistan? Kein Plan..3000 Menschen sind tot, und um uns zu rächen, bringen wir mit „Freunden“ knapp ne Million um. Darf man das sagen, bin ich noch integriert, wenn ich das sage? Stop- ich will mich ja ex-integrieren. Und da ich kein Schumi bin, gibt es auch kein Comeback!</p>
<p>Ich bin ein Teil dieses Landes. Ich gehöre dazu, ich bin schon drin. Wie gesagt, ein Teil. Ein Teil vom Ganzen, gehört zum Ganzen. Versteht es doch endlich. Ich will mit euch nicht streiten. Es ist mir egal, was ihr sagt. Ihr habt euch einen Maßstab erwählt und ich akzeptiere ihn. Das Grundgesetz ist das, womit ich euch entgegnen will. Euch, das sind nicht alle, sondern die, die ein Teil des Ganzen, aus dem Ganzen isolieren wollen. Wenn sie es geschafft haben ihre Herzen (ein Teil) von ihren Körpern (das Ganze) zu trennen, so heißt es nicht, dass dies auf alle Lebensbereiche übertragbar ist. Geschweige denn auf eine komplette Gesellschaft. Wir sind das neue Herz, wir, das sind Melanie und Fatima, das sind Hassan und Jan, wir sind das neue Herz dieses Landes, mit dem wir den alten Körper wiederbeleben wollen. Hand in Hand, partizipiert und auf Augenhöhe. Ich schreibe, weil ich diese Augenhöhe will. Und um das zu erreichen, stelle ich mich auf das Grundgesetz, meine Stütze..</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wer noch keinen Vorsatz für 2012 hat, der darf mit mir verweigern.</p>
<p>Einen guten Rutsch.<br />
Salam und viele Grüße</p>
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		<title>Liebe &#8220;Kopftuchtragende&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Dec 2011 01:40:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mahdiev</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe &#8220;Kopftuchtragende&#8221;, sie sprechen davon, dass dein Kopftuch ein menschenverachtendes, barbarisches Kleidungsstück ist. Dass du dein Kopftuch trägst, um dich dem Mann unterzuordnen. Dass du  aufgrund deines Kopftuchs kein selbstbestimmtes Leben führst. Dein Kopftuch &#8211; als Zeichen der Unterdrückung. Die Debatte um dein Kopftuch ist die Stellvertreterschlacht zwischen den Islamkritikern und denjenigen, die den Islam...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe &#8220;Kopftuchtragende&#8221;,</p>
<p>sie sprechen davon, dass dein Kopftuch ein menschenverachtendes, barbarisches Kleidungsstück ist. Dass du dein Kopftuch trägst, um dich dem Mann unterzuordnen. Dass du  aufgrund deines Kopftuchs kein selbstbestimmtes Leben führst. Dein Kopftuch &#8211; als Zeichen der Unterdrückung.</p>
<p>Die Debatte um dein Kopftuch ist die Stellvertreterschlacht zwischen den Islamkritikern und denjenigen, die den Islam verteidigen. Die einen laufen nackt rum, die anderen verhüllen ihren Körper. Doch die unbekleideten sind keine öffentliche Erregung wert. Du bist die, die sich in der U-Bahn und im Park Anfeindungen ausgesetzt sieht. Du bist die, die das Getuschel hinter deinem Rücken hören muss. Du bist die, die sehen muss, wie Menschen deinetwegen die Straßenseite wechseln. Es ist das Kopftuch, das dich als Trägerin zu einer Person zweiter Klasse in dieser Gesellschaft macht. Gleichzeitig hält man dich für dumm. Man redet in deiner Gegenwart über dich, als ob du nicht da wärst und nicht verstündest, was man über dich sagt. Du möchtest arbeiten, nun gut, dann sollst du dich anpassen und das Stück Stoff ablegen. Dann giltst du als integriert. Es gibt regelrecht einen Zwang für dich, das Kopftuch abzulegen. Solange du es trägt, musst du dich in die Ecke stellen. Du gehörst nicht dazu.</p>
<p>Diverse gesellschaftliche Gruppen haben sich auf die Fahne geschrieben, dich, liebe Kopftuchtragende, zu befreien. Die Rechtspopulisten, Boulevardblätter, Feministinnen und Ex-Muslime. Das Bedecken der Haare wird als Symbol deiner Unterdrückung gesehen. Was ist die Freiheit, über die sie sprechen? Welche Freiheit gilt es denn zu erkämpfen? Ist die junge Frau, die hohe Absätze, enge Sachen, in denen sie friert, trägt, ein Leben lang dabei noch hungert, frei? Ist diese Frau nicht viel mehr die Unterdrückte, die sich dem gesellschaftlichen Zwang beugt, in der Hoffnung,  akzeptiert zu werden und womöglich irgendwann einmal aufzusteigen? War es nicht das Anliegen des westlichen Feminismus zu erreichen, dass die Frau nicht mehr auf ihren Körper reduziert wird? Was hat eine Alice Schwarzer und Co. erreicht? Sie haben erreicht, dass die Frauen unserer Zeit damit beschäftigt sind, ihre Körper zu trimmen, zum Schönheitschirurgen laufen und sich die Lippen aufspritzen. Die Führungspositionen in Wirtschaft, Politik und Bildung nehmen weiterhin wir Männer ein. Für die gleiche Arbeit erhält die Frau immer noch weniger Lohn. Welche Geschlechtergerechtigkeit haben sie erreicht? Die weibliche Fastnacktheit im öffentlichen Raum? Der einzige Verdienst dieses Feminismus ist es, dass die Frau in unserer aufgeklärten Zeit halbnackt rumlaufen darf. Das zeigt doch einmal mehr, wie dringend die muslimische Frau gebraucht wird, um dieses Dilemma zu verhüllen.</p>
<p>Man will dich befreien &#8211; und sperrt dich doch ein. Man macht dir den Vorwurf, dass du die Gerichte anrufst, um für dein Recht auf das Kopftuch zu streiten. Sie wollen nicht begreifen, dass das Kopftuch ein Teil deiner religiösen Identität ist, Teil deiner Identität als Bürgerin in einer Demokratie, die dir ein Selbstbestimmungsrecht garantiert.</p>
<p>Liebe &#8220;Kopftuchtragende&#8221;, ich bewundere deinen Mut. Du bleibst stets aufrecht, auch wenn sich alle gegen dich wenden und ihre Türen vor dir zu schlagen. Du lebst uns vor, was es heißt, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. <a href="http://mahdi-ev.de/wp-content/uploads/2011/12/A-placard-outside-the-cou-001.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-771" title="A-placard-outside-the-cou-001" src="http://mahdi-ev.de/wp-content/uploads/2011/12/A-placard-outside-the-cou-001.jpg" alt="" width="460" height="276" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>„Christentumkritik“ zu Weihnachten?</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Dec 2011 17:29:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mahdiev</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>

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		<description><![CDATA[„Christentumkritik“ zu Weihnachten? Ich bin auf der Suche nach den „Christentumkritikern“ dieses Landes. Die müssten dieses Jahr doch Hochkonjunktur haben. Man müsste sie in jede Fernsehshow einladen und sie mit Preisen überhäufen. Es hat sich endlich rausgestellt, das Christentum ist wie der Islam eines: Böse! Wir haben eines gelernt: Unsere Kinder schicken wir nicht in...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://mahdi-ev.de/wp-content/uploads/2011/12/get2.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-760" title="get" src="http://mahdi-ev.de/wp-content/uploads/2011/12/get2.jpg" alt="" width="660" height="320" /></a><br />
„Christentumkritik“ zu Weihnachten?</p>
<p>Ich bin auf der Suche nach den „Christentumkritikern“ dieses Landes. Die müssten dieses Jahr doch Hochkonjunktur haben. Man müsste sie in jede Fernsehshow einladen und sie mit Preisen überhäufen. Es hat sich endlich rausgestellt, das Christentum ist wie der Islam eines: Böse!<br />
Wir haben eines gelernt: Unsere Kinder schicken wir nicht in Koranschulen, die in irgendwelchen Hinterhöfen von irgendwelchen Predigern unterrichtet werden. Aber nun mal Hand aufs Herz, würden Sie Ihre Kinder in eine Kirche unter die Obhut von irgendwelchen Priestern schicken? Jeden Tag hören wir doch aufs Neue von Missbrauchsfällen in Kirchen. Und was wird getan? Nichts. Soll man nun Überwachungen von Kirchen und Priesterausbildung im arabischen Raum fordern? Es geht nämlich um unsere Kinder. Wir müssen sie doch schützen.<br />
Aber wissen Sie, wer noch Anlass zur Sorge gibt? Sie werden es nicht glauben, der erfolgreichste „Islamkritiker“ unseres Landes: Thilo Sarrazin. Wir erinnern uns: „ Ich muss niemanden anerkennen, der vom Staat lebt, diesen Staat ablehnt, für die Ausbildung seiner Kinder nicht vernünftig sorgt und ständig neue Kopftuchmädchen produziert.“ Nun hat der Thilo mit seiner Ursula einen Hartz-IV Sohn produziert. Wir lassen dabei mal die Gerüchte beiseite, in denen behauptet wird, dass die Ursula mal was mit einem arabischen Gemüsehändler hatte, so dass der Sohn von ihr nicht ganz einwandfreie Gene hat. Das wäre nämlich eine passable Erklärung wieso der Richard Sarrazin arbeitslos ist, oder? Es könnte vielleicht aber auch an der christlichen Erziehung liegen. Richard Sarrazin erzählte der Zeitschrift die Bunte, dass der größte Vorteil am Leben als Hartz-IV Empfänger die freie Zeiteinteilung wäre. Die Bibel spricht doch an unzähligen Stellen über die Ruhe und den Müßiggang im Kontext von Wohlfühlen. Und der Wein kommt ganze 200 Mal in der Bibel vor. Erklärt der etwa, wieso betrunkene Jugendliche in der U-Bahn Wehrlose zusammen schlagen? Also wenn es nach mir ginge, sollte man dieses „Teufelswerk“ verbieten, oder nicht?<br />
Kommen wir aber nun zum negativen Höhepunkt in diesem Jahr. Die Geschehnisse in Oslo. Erinnern Sie sich noch an die ersten Schlagzeilen am Tag des Massakers? „Islamischer Fundamentalismus“, „militante Islamisten“, „islamischer Terror“. Nun wissen wir, dass der Herr Breivik kein Moslem war. Er sah sich zweifelsohne als Christ. Wieso hört man das aber so selten? Er wird immer nur als rechtsradikaler Psychopath bezeichnet. Christlicher Fundamentalist? Wohl eher unpassend. Fundamentalisten sind nur Moslems. Anders Breivik hat im Namen seiner Religion gemordet. Er sah sich als moderner Kreuzritter, der gegen die schleichende Islamisierung Europas etwas unternehmen wollte. Sollen wir nun die Bibel und Jesus die Schuld daran geben? Soll man nun die verstärkte Kontrolle von gläubigen Christen fordern? Es könnte sich ja um Terroristen handeln..<br />
Der Begriff des „Christentumkritikers“ ist unpassend und falsch. Jemand, der von vornherein eine ganze Religion bzw. Bevölkerungsgruppe ausgrenzen möchte, ist nicht demokratisch und denkt auch nicht so. Wäre ich christlichen Glaubens, würden mich die Behauptungen des Autors tief treffen und verletzen.  Aber vor allem im Hinblick auf den Islam und den Muslimen werden Äußerungen oftmals unter dem Deckmantel der Meinungsfreiheit gestellt, die in Bezug auf andere Gruppen ganz klar als Rassismus entlarvt werden würde. Es gelten für Muslime andere Maßstäbe. Religion als erklärende Variable von Problemen des gesellschaftlichen Miteinanders zu verwenden, ist für sich genommen schon das Problem.</p>
<p>Besonderer Gruß an die personifizierte Nächstenliebe..An den Sohne Marias (as)..Weder warst du ein Terrorist oder ein Fundamentalist, noch sind es deine Liebenden..<br />
Gesegnete Weihnachten</p>
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		<title>Weihnachtsgrüße</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Dec 2011 17:38:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mahdiev</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[&#160; Der M.A.H.D.I.-e.V. wünscht jenen, die heute Prophet Jesus (a.) gedenken, seiner Taten und weisen Worte, und die heilige Maria (a.) ehren, von Herzen ein gesegnetes Fest. Möge die Hinwendung zu Jesus (a.) zum Schöpfer allen Lichtes führen und das Licht in den Herzen aufleuchten lassen …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://mahdi-ev.de/wp-content/uploads/2011/12/Weihnachtskarte-2011-2.jpg"><img class="size-full wp-image-731 aligncenter" title="Weihnachtskarte 2011-2" src="http://mahdi-ev.de/wp-content/uploads/2011/12/Weihnachtskarte-2011-2.jpg" alt="" width="448" height="336" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der M.A.H.D.I.-e.V. wünscht jenen, die heute Prophet Jesus (a.) gedenken, seiner Taten und weisen Worte, und die heilige Maria (a.) ehren, von Herzen ein gesegnetes Fest.</p>
<p>Möge die Hinwendung zu Jesus (a.) zum Schöpfer allen Lichtes führen und das Licht in den Herzen aufleuchten lassen …</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Liebe „Islamkritiker“</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 11:52:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mahdiev</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe „Islamkritiker“, es ist in den letzten Wochen so still um Sie geworden, so dass man sich berechtigte Sorgen um Sie macht. Keine neuen Bücher, keine Fernsehauftritte oder Gesellschaftspreise mehr. Was ist geschehen? Deutschland, Europa, ach gar die ganze Welt braucht Sie doch. Es werden weiterhin Moscheen gebaut und die Geburtenrate der muslimischen Frauen mag...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://mahdi-ev.de/wp-content/uploads/2011/12/anti_islam_hetze1.jpg"><img src="http://mahdi-ev.de/wp-content/uploads/2011/12/anti_islam_hetze1.jpg" alt="" title="anti_islam_hetze" width="300" height="192" class="alignnone size-full wp-image-711" /></a></p>
<p>Liebe „Islamkritiker“,<br />
es ist in den letzten Wochen so still um Sie geworden, so dass man sich berechtigte Sorgen um Sie macht. Keine neuen Bücher, keine Fernsehauftritte oder Gesellschaftspreise mehr. Was ist geschehen? Deutschland, Europa, ach gar die ganze Welt braucht Sie doch. Es werden weiterhin Moscheen gebaut und die Geburtenrate der muslimischen Frauen mag auch nicht sinken. Sie waren doch bis jetzt so erfolgreich. Im Europavergleich ist Deutschland laut einer Studie(Uni-Münster zu „Religion und Politik“) das Land mit dem intolerantesten Volk dem Islam gegenüber. Und das wohlgemerkt noch vor der Sarrazin-Debatte. Wo wir schon mal bei dem besagten Herrn sind, haben Sie ihm schon zu seinem erfolgreichen Buch, das mit 1,3 Millionen verkauften Exemplaren das meistverkaufteste Sachbuch der Nachkriegsgeschichte wurde, gratuliert? </p>
<p>Also, wieso schweigen Sie? Schweigen Sie, weil sie sich mitschuldig fühlen an den 77 Opfern in Oslo, die dieses Jahr auf brutalste Weise von einem Mann hingerichtet wurden, der besessen war von der Vorstellung eines „reinen“ Europas, in denen Muslime nichts zu suchen haben? Oder schweigen Sie, weil sie wie viele andere geschockt sind, dass 9 Menschen von Rechtsextremisten auf offener Straße in Deutschland erschossen wurden? Oder schweigen Sie, weil Sie vom Rassismus, der in Berlin angetretenen rechten Parteien, überrascht wurden? </p>
<p>Ich bezweifle, dass Sie schweigen, weil Sie so etwas wie Reue und Mitschuld für die Geschehnisse in Oslo empfinden. Ich mache Sie auch keineswegs für diese Morde verantwortlich. Aber in diesem Stück spielen Sie definitiv keine Nebenrolle. Ich habe mich damals, als ich von den Ereignissen in Oslo erfahren habe, gefragt gehabt, ob Sie nicht enttäuscht waren, als sie hörten, es war doch kein „Islamist“. Die gebügelte Bluse und die Krawatte mussten an diesem Tag leider zuhause bleiben, denn man brauchte die Meinung eines „Islamexperten“ nicht. </p>
<p>Ich bezweifle, dass Sie geschockt und verwundert waren, als Sie über die „Döner-Morde“ erfuhren. Und wissen Sie, was mir durch den Kopf ging, als ich hörte, dass rechtsextremistische Terroristen über zehn Jahre hinweg Menschen in Deutschland aus rassistischen Motiven ermordeten und dabei unentdeckt bleiben konnten? Wieso bezeichnet man diese Opfer als „Döner-Opfer“? Diese Bezeichnung ist herabwürdigend und zeigt doch einmal mehr die rassistische Gesinnung, geprägt von Vorurteilen und Stereotypen. Es zeigt, dass diese Toten nicht zu Deutschland gehören. Sie sind die anderen, die Fremden. Wenn 9 Deutsche umgebracht werden, darunter ein Gemüsehändler, ein Schneider, ein Blumenhändler und ein Internetcafé-Betreiber, spricht man dann von den „Currywurst-Morden“? Ich glaube nicht. Diese symbolische Ausbürgerung ist nur ein Zeichen für die systematische Ausgrenzung der hier lebenden Muslime und Migranten. Es ist kein Phänomen, das sich nur am rechten Rand findet. Nein, es ist tief verwurzelt in der Mitte unserer Gesellschaft. Das, liebe „Islamkritiker“, ist natürlich Ihr Verdienst. </p>
<p>Die Feiertage stehen vor der Tür – nutzen Sie die Zeit, legen Sie den Wikipedia-Eintrag zum Stichwort: „Islam“ zur Seite, die Bild vom Tisch und wünschen Sie sich doch zu Weihnachten einfach mal folgendes: Selbstkritik! In diesem Sinne, wünsche ich Ihnen frohe und besinnliche (!!) Feiertage. </p>
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		<title>Du fällst auf!</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 10:16:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mahdiev</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[„Integriert euch“! „ Ihr müsst euch anpassen“!  Diese und weitere ähnliche Sätze musste ich diese Woche während einer Diskussion hören, die sich um die Frage drehte, ob es gestattet sein sollte, auf dem Schulgelände zu beten. Wer von uns hat solche Sätze nicht schon mal gehört? „Integriert euch“, als eine gute Geste an die Mehrheitsgesellschaft....]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>„Integriert euch“! „ Ihr müsst euch anpassen“!  Diese und weitere ähnliche Sätze musste ich diese Woche während einer Diskussion hören, die sich um die Frage drehte, ob es gestattet sein sollte, auf dem Schulgelände zu beten. Wer von uns hat solche Sätze nicht schon mal gehört? „Integriert euch“, als eine gute Geste an die Mehrheitsgesellschaft. Integration heißt Deutschkurs, Einbürgerungstest und die Überprüfung der demokratischen Einstellung. „ Ihr müsst euch anpassen“! Aber in was? Und wer soll sich woran anpassen? Anpassen soll sich der Einwanderer an die deutsche Kultur und ihren Gepflogenheiten.  Er soll aufhören, ständig neue Moscheen zu bauen und mehr Kinder auf die Welt zu setzen als die „Einheimischen“.  Es ist eine falsche Vorstellung davon auszugehen, wir hätten hier  eine homogene deutsche Kultur. Denn was ist die deutsche Kultur? Woran kann man sie festmachen? Sind es die Lederhosen in Bayern oder die Reeperbahn in Hamburg? Ist es Bismarck oder Hitler? Ist es der Sauerkraut oder die Currywurst..?</p>
<p>Fakt ist, es gibt diese eine deutsche Kultur nicht. Es fehlt schlichtweg diese Kultur zum Integrieren.  Kultur ist vielfältig und unterschiedlich, abhängig vom Geldbeutel, dem Milieu und der Erziehung. Kultur ist wandelbar und geprägt von äußeren Einflüssen der Zeit. Natürlich gibt es eine deutsche Sprache, einen Wertekanon, den das Grundgesetz vorgibt und ein politisches System. Wäre das jedoch die eine Kultur, dann bestünde das „Anpassen“ lediglich darin, diese auswendig zu lernen, um integriert zu sein. Es geht jedoch um viel mehr. Integriert bist du, wenn du nicht mehr auffällst. Du fällst auf, weil deine Eltern noch nicht geschieden sind. Es kann nämlich nicht sein, dass deine Eltern aus Liebe geheiratet haben und erst recht nicht, dass dein Vater deine Mutter nicht unterdrückt. Du fällst auf, weil  du eine Moschee besuchst. Wir leben im 21. Jahrhundert in einem der fortschrittlichsten Länder der Welt. Modern und religiös zugleich ist nicht möglich. Du fällst auf, weil deine Schwester ein Kopftuch trägt und mit 14 Jahren noch keinen Freund hat. Du fällst auf, weil du zur Feier des Tages kein Alkohol trinken brauchst, um gut drauf zu sein.  Aber auch wenn du all das erfüllen würdest, sie würden immer wieder neue Punkte finden. Es ist, als würdest du dem „Ziel“(in ihren Augen integriert zu sein) entgegenlaufen, aber derjenige mit der Zielflagge läuft immer weiter weg, je näher du ihm kommen willst. Den Kampf um ihre Anerkennung wirst du zwangsläufig verlieren, gleichgültig wie sehr du dich „anähnlichst“, ein Wort, das der damalige Innenminister Schily(SPD) geprägt hatte, lange bevor Sarrazin diesen Markt für sich entdeckt hatte.</p>
<p>Du warst nie integriert und angepasst, bist es nicht und wirst es auch nie sein. Und weißt du was? Es braucht dich auch nicht zu interessieren. Es kann nämlich nicht von dir verlangt werden, was faktisch unmöglich ist.<a href="http://mahdi-ev.de/wp-content/uploads/2011/12/394549_1_hal_maw_demo064_fcmS.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-688" title="394549_1_hal_maw_demo064_fcmS" src="http://mahdi-ev.de/wp-content/uploads/2011/12/394549_1_hal_maw_demo064_fcmS.jpg" alt="" width="640" height="428" /></a></p>
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		<title>M.A.H.D.I.-e.V. beim Jugendforum</title>
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		<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 10:07:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mahdiev</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Zum elften Mal fand am 26. November das Berliner Jugendforum im Abgeordnetenhaus statt. Dieses Jahr mit rund 1000 jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern und 70 Projekten im Rahmen des Mottos: „Baustelle Berlin“ mit dabei: Der M.A.H.D.I.-e.V. Das Berliner Jugendforum ist die größte jungendpolitische Veranstaltung der Stadt. Hier wird engagierten jungen Menschen über Initiativen, Stiftungen und allgemeinnützigen...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum elften Mal fand am 26. November das Berliner Jugendforum im Abgeordnetenhaus statt.</p>
<p>Dieses Jahr mit rund 1000 jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmern und 70 Projekten im Rahmen des Mottos: „Baustelle Berlin“ mit dabei: Der M.A.H.D.I.-e.V.</p>
<p>Das Berliner Jugendforum ist die größte jungendpolitische Veranstaltung der Stadt. Hier wird engagierten jungen Menschen über Initiativen, Stiftungen und allgemeinnützigen Vereinen die Möglichkeit gegeben, sich zu präsentieren und Netzwerke zu knüpfen.</p>
<p>Das Angebot reicht von kulturellen Themen wie Musik und Tanz bis hin zu brisanten Themen wie Jugendpolitik, die unter anderem von jungen Leuten und Abgeordneten in Diskussionsrunden ausgetragen werden. Die Projekte waren je nach Schwerpunkt in Themeninseln  unterteilt.</p>
<p>Innerhalb dieser Themeninseln waren bunt gestaltete Infostände der jeweiligen Teilnehmer zu bestaunen.</p>
<p>Im Mittelpunkt unserer Präsentation stand neben „Vorbilder Schaffen“ unser jährlich stattfindendes Projekt „Let’s Talk“.</p>
<p>Jedes Projekt bekam desweiteren die Möglichkeit, sich auf einer Projektionsfläche vorzustellen.</p>
<p>Mit Hilfe von PowerPoint gaben wir einen Einblick in unsere Philosophie und zeigten Bilder von „Vorbilder Schaffen“ und „Let’s Talk“ der vergangenen Jahre.</p>
<p>Fazit:</p>
<p>Die Arbeit im Team, das Sammeln von Ideen und Informationen zur Erstellung der Pinnwand und der Präsentation hat allen Spaß gemacht.</p>
<p>Durch das Berliner Jugendforum konnten wir unseren Verein positionieren, Ideen für Neues gewinnen, andere Projekte kennenlernen und interessante Kontakte knüpfen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Nein, es reicht nicht!</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Nov 2011 16:03:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mahdiev</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Featured]]></category>

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		<description><![CDATA[Nein, es reicht nicht, dass die Abgeordneten aller Fraktionen im Bundestag eine Minute an die 9 Opfer der rechtsterroristischen Verbrechen gedachten. Und nein, es reicht nicht, dass ein symbolischer Staatsakt  abgehalten werden  soll. Und  nein, es reicht nicht, dass man desaströse  Strukturen in den Sicherheitsbehörden eingesteht. Und nein, es reicht nicht, Partei-Verbote auszurufen.  Und nein,...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://mahdi-ev.de/wp-content/uploads/2011/11/015391158_100.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-672" title="0,,15391158_1,00" src="http://mahdi-ev.de/wp-content/uploads/2011/11/015391158_100.jpg" alt="" width="681" height="383" /></a></p>
<p>Nein, es reicht nicht, dass die Abgeordneten aller Fraktionen im Bundestag eine Minute an die 9 Opfer der rechtsterroristischen Verbrechen gedachten. Und nein, es reicht nicht, dass ein symbolischer Staatsakt  abgehalten werden  soll. Und  nein, es reicht nicht, dass man desaströse  Strukturen in den Sicherheitsbehörden eingesteht. Und nein, es reicht nicht, Partei-Verbote auszurufen.  Und nein, es reicht nicht, mehr V-Leute einzusetzen, um Verrückte, die mit einer Waffe in der Hand mordend durch die Straßen ziehen, schärfer zu beobachten. Und nein, es reicht nicht, hirntoten Glatzen bei rassistischen Aufmärschen entgegenzutreten.  Und nein es reicht nicht, Bomber und Stiefel von den Straßen zu verjagen, während es in den Köpfen der Menschen weiter existiert.</p>
<p>Laut einer Studie der Friedrich- Ebert Stiftung hat jeder Dritte in Deutschland ausländerfeindliche Ressentiments. Das würde heißen: Jeder dritte Politiker, jeder dritte Lehrer und jeder dritte Nachbar! Der Fremdenfeind trägt nicht nur Bomber und Stiefel, sondern Hut und Krawatte. Er sagt nicht, dass er was gegen Ausländer hat, findet aber, dass sie den deutschen Staat ausplündern und ihre Frauen unterdrücken. Und ja, wir wollen nicht vergessen, diese Ausländer wollen die geliebte Demokratie gegen die Scharia eintauschen. Es ist dieser Fremdenfeind, der in den 90er Jahren lautstark Beifall klatschte, als Rechtsextreme Ausländerheime in Hoyerswerda und Rostock brennen ließen. Es ist dieser Fremdenfeind, der Sarrazins Bestseller „Deutschland schafft sich ab“, mit einer Auflage von 1,3 Millionen zum  meistverkauftesten Sachbuch der Nachkriegsgeschichte machte. Es ist dieser Fremdenfeind, der nickend zustimmt, wenn Henryk M. Broder seinen Hass auf den Islam durch Unwahrheiten schürt.</p>
<p>Islamfeindlichkeit und Xenophobie sind tief verwurzelt in der Gesellschaft und gehören wohl leider zum ideologischen Handgepäck dazu.</p>
<p>Nein, es reicht nicht,  zu schweigen und zu trauern..</p>
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		<title>Vorurteile abbauen, Teil 6: Die Kopftuch-Pflicht steht nicht im Qurʾan</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Nov 2011 21:19:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>mahdiev</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[„Eine zurückhaltend gekleidete Frau ist wie eine Perle in ihrer Muschel …“ Leider werden in heutiger Zeit viele Gerüchte in Umlauf gebracht und verbreitet &#8211; unter anderem von vermeintlichen „Islam-Experten“ &#8211; dass z.B. der Hijab (الحجاب) kein Bestandteil des Islams wäre und auch nicht im Qur’an stehen würde. Wir lesen im Buche Allah’s (swt): [33:59]„O...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>„Eine zurückhaltend gekleidete Frau ist wie eine Perle in ihrer Muschel …“</em></p>
<p><em> </em></p>
<p>Leider werden in heutiger Zeit viele Gerüchte in Umlauf gebracht und verbreitet &#8211; unter anderem von vermeintlichen „Islam-Experten“ &#8211; dass z.B. der Hijab (الحجاب) kein Bestandteil des Islams wäre und auch nicht im Qur’an stehen würde. Wir lesen im Buche Allah’s (swt):</p>
<p><strong>[33:59]„O Prophet! Sprich zu deinen Frauen und deinen Töchtern und zu den Frauen der Gläubigen, sie sollen ihre Übergewänder reichlich über sich ziehen. So ist es am ehesten gewährleistet, dass sie (dann) erkannt und nicht belästigt werden. Und Allah ist Allverzeihend, Barmherzig.“</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Zum besseren Verständnis dieses Verses müssen zunächst einige arabische Begriffe näher erläutert werden:</p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Das Wort „Jilbab“ (جلباب) wird in dem Vers mit „Übergewand“ übersetzt. Aus den Überlieferungen können wir extrahieren, dass mit „Jilbab“ ein großes Kleidungsstück oder eine Bedeckung gemeint ist, die den ganzen Körper von Kopf bis zu den Füßen verdeckt. Dieses Kleidungsstück soll die schöne Körperform einer Frau verhüllen.</p>
<p>Eine weitere, andere Definition besagt, dass man unter „Jilbab“ ein Kopftuch versteht, das die Haare, den Hals und die Schultern bedeckt.</p>
<p>Im Tafsir al-Mizan (ein bedeutendes Werk der Exegese zum Heiligen Qur’an) heißt es, dass mit „Jilbab“ jede Art der Bedeckung gemeint ist, die einer Bedeckung des Körpers einer Frau von Kopf bis zu den Füßen gleicht. Es wird allerdings auch erwähnt, dass sich dieses Wort auf einen Schal oder ein Kopftuch beziehen kann, das den gesamten Kopf- und Halsbereich bedeckt.</p>
<p>Das andere arabische Wort, das einer Erklärung bedarf, ist das Wort „yudnina“ (يدنين) in diesem Vers, was so viel heißt wie „nah bringen“. In dem Vers heißt es also, dass Allah (swt) den Frauen befiehlt, ihren „Jilbab“ nah an ihren Körper zu tragen, was bedeutet, dass es keine Möglichkeit geben soll, dass der Körper (z.B. durch Luft/Wind oder dergleichen) sichtbar werden kann. Mit Nachdruck wird in diesem Vers auf die Art und Weise des Tragens des Hijabs hingewiesen:</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>„Sprich zu deinen Frauen und deinen Töchtern und zu den Frauen der Gläubigen, sie sollen ihre Übergewänder reichlich über sich ziehen.“</strong></p>
<p>Die Körper sollen verhüllt werden, damit man als sittsame Frau wahrgenommen und nicht belästigt wird, denn:</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>„So ist es am ehesten gewährleistet, dass sie (dann) erkannt und nicht belästigt werden.“</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Ferner existiert folgender Vers im heiligen Qur’an:</p>
<p><strong>[24:31]„Und sprich zu den gläubigen Frauen, dass sie ihre Blicke zu Boden schlagen und ihre Keuschheit wahren und ihren Schmuck (Zinah) nicht zur Schau tragen sollen &#8211; bis auf das, was davon sichtbar sein darf, und dass sie ihre Tücher  (Khumur) um ihre Kleidungsausschnitte (Dschuyub) schlagen und ihren Schmuck vor niemand (anderem) enthüllen sollen als vor ihren Gatten oder Vätern oder den Vätern ihrer Gatten oder ihren Söhnen oder den Söhnen ihrer Gatten oder ihren Brüdern oder den Söhnen ihrer Brüder oder Söhnen ihrer Schwestern oder ihren Frauen oder denen, die sie von Rechts wegen besitzen, oder solchen von ihren männlichen Dienern, die keinen Geschlechtstrieb mehr haben, und den Kindern, die der Blöße der Frauen keine Beachtung schenken. Und sie sollen ihre Füße nicht so (auf den Boden) stampfen, dass bekannt wird, was sie von ihrem Schmuck verbergen. Und wendet euch allesamt reumütig Allah zu, o ihr Gläubigen, auf dass ihr erfolgreich sein möget.“</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Auch hier müssen einige Begriffe zum besseren Verständnis kurz erläutert werden:</p>
<p>Zur „Zinah“ (زينتهن) gehört alles, womit der Körper verschönert wird. Dazu fällt beispielsweise die Kleidung oder der Schmuck.</p>
<p>„Khumur“ (خمرهن) sind lange Kopftücher oder Tücher, und es ist bekannt, dass die damaligen Araber ihre Tücher herunterhängen ließen und ihren Hals nicht bedeckten. In diesem Vers werden sie ermahnt, mit ihren langen Kopftüchern auch den Halsbereich zu verhüllen.</p>
<p>Diese Verse (und auch zahlreiche Überlieferungen) zeigen ganz deutlich und offensichtlich auf, dass eine Muslima ihre Haare sowie ihren gesamten Körper vor fremden Männern verhüllen muss. Über das Hijab-Gebot herrscht unter den Gelehrten absoluter Konsens.</p>
<p>Darüber hinaus hat eine Muslima nicht nur die äußere Dimension eines Hijabs zu achten und zu pflegen, sondern gleichermaßen die innere. Sie muss darauf achten, durch ihre Taten, durch Körperbewegungen oder Redeweisen nicht die Aufmerksamkeit fremder Männer auf sich zu ziehen. Sich islamkonform zu kleiden, aber kein Gottesbewusstsein und keine Gottesfurcht &#8211; <em>Taqwa</em> (تقوى) &#8211; zu besitzen und damit die innere Dimension des Hijabs nicht zu wahren, ist inkorrekt. Die wahre Essenz des Hijabs ist die innere spirituelle Dimension, und Muslimas, die ihren Hijab tragen aus Gründen der Tradition, Nachahmung oder dergleichen, haben wahrlich &#8211; wenn überhaupt &#8211; nur die äußere Dimension erkannt und beachtet.</p>
<p>Die Funktion des Hijabs kann gewissermaßen zusammengefasst werden als Immunität und Sicherheit, und niemals als Einschränkung in der Lebensweise, wie gerne behauptet und propagiert wird. Weil sie den nötigen Schutz vor fremden Blicken bietet, ist sie ein Weg zur Ordnung und Disziplin in der natürlichen Beziehung zwischen Männer und Frauen in der Gesellschaft. Ihre Intimität wird geschützt, und so wird dem entgegengewirkt, dass sie als Objekt der Begierde angesehen wird. Sie kann daher vor allem als Mensch wirken, ihre Persönlichkeit steht im Vordergrund, und es ist ihr auf diese Weise möglich, sich innerhalb der Gesellschaft frei zu bewegen, und dies unabhängig von ihrer Weiblichkeit und ohne belästigt zu werden.</p>
<p>Eine weitere Auswirkung des korrekten Tragens des Hijabs ist die Tatsache, dass <em>die natürliche Schönheit der Frau</em> geschützt und bewahrt wird. Damit wird dem stetigen Kampf um besseres Aussehen, dem gefährlichen Schönheitswahn und der Konkurrenz unter den Frauen ein Ende gesetzt.</p>
<p>Schließlich ist aber auch der Mann dazu aufgefordert, der Frau diesen Respekt, diesen Schutz und die nötige Distanz zu gewähren. Sie sollen sich ebenfalls angemessen verhalten, ihren Hijab wahren und ihre Blicke senken, denn Allah (swt) sagt:</p>
<p><strong> [24:30]„<strong>Sprich zu den gläubigen Männern, dass sie ihre Blicke zu Boden schlagen und ihre Keuschheit wahren sollen. Das ist reiner für sie. Wahrlich, Allah ist dessen, was sie tun, recht wohl kundig.“</strong></strong></p>
<p><strong><strong><br />
</strong></strong></p>
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