DIALOG.FÖRDERUNG.PARTIZIPATION.

Unter dem Regen

Zeinab Ousseili

Ich laufe durch den Regen,
doch der Kopf bleibt gehoben.
Kälte strömt mir entgegen,
und der Geist fällt zu Boden.

Die Nacht überfällt die Lider,
Wimpern verlieren an Schwung.
Und stürmisch rieselt es nieder,
außer dem Wind, ist alles stumm.

Mich tragen undichte Stiefel,
die Pfützen sind schier unumgehbar.
Senke die Augen zum Spiegel,
den die trächtige Wolke mir gebar.

Blicke runter in mein nacktes Gesicht,
dessen Maske der Himmel stahl.
Es ist, als ob die Lache zu mir spricht,
ungelegen ereile jedes Schicksal.

Durchnässt auf meinen Lebenswegen,
die Sonne aber ist nicht verflogen.
Und vergiss nicht: Ohne diesen Regen,
erblüht für Dich kein bunter Bogen.

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