DIALOG.FÖRDERUNG.PARTIZIPATION.

Diskriminierung in Deutschland ist Alltag

Said Rezek

Ich muss besser sein als meine gebürtigen deutschen Mitschüler, Kommilitonen oder Arbeitskollegen. Diese Einstellung ist oft eine Reaktion auf bestehende Diskriminierungen im Bildungssystem und auf dem Arbeitsmarkt. Mit gravierenden Konsequenzen.

Die Benachteiligung führt bei manchen Migranten zu Höchstleistungen. Ihnen ist klar, dass sie besser sein müssen als gebürtige deutsche, um die gleichen Chancen zu erhalten. Andere wiederum resignieren aufgrund der ungerechten Behandlung.

Dies spiegelt sich beispielsweise in der Anzahl von Bewerbungen wider, die jemand mit ausländisch klingenden Namen schreiben muss, bis er eine Stelle erhält. Es beginnt jedoch wesentlich früher. Grundschulkinder mit Migrationshintergrund bekommen bei gleicher schulischen Leistung, weniger Gymnasialempfehlungen als ihre Mitschüler ohne Migrationshintergrund.

Je höher die Vielfalt in unserer Gesellschaft ist, umso stärker muss die Gleichbehandlung aller Menschen durchgesetzt werden. Lehrer und Unternehmer tragen hier ein hohes Maß an Verantwortung. Nicht nur für das Gerechtigkeitsempfinden des Einzelnen, sondern für den gesellschaftlichen Zusammenhalt insgesamt.

 

AKTUELLES

UNGEFILTERTE GEDANKEN I

Es ist schon nach Mitternacht. Das Licht ist gedämmt. Der Regen klopft unregelmäßig an das Fenster. Ohne Takt, ohne jegliches Gefühl. Er prasselt einfach nieder.

Es ist nichts Neues, in der Tat

Es ist nichts Neues, in der Tat: In Nachrichten wird viel gelogen Attentat um Attentat Wird stets nach neuem Maß gewogen Planen Nichtmuslime böse Taten

Newsletter abonnieren!

Bleibe auf dem laufenden mit unserem Newsletter

Dialog.                                 Förderung. Partizipation.